zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2016/2017
uraufführung
LIEBE HOCH 16
Eine türkisch-wienerische Heimat-Musikkomödie vom Brunnenmarkt. Von Ibrahim Amir, Clemens Wenger, Wilfried, Esra Özmen & Michael Scheidl

Die türkisch-wienerische Musik-Komödie spielt am Brunnenmarkt in Ottakring. Die Lyrics kommen von Austropop-Legende Wilfried, die Story und Dialoge von Shooting Star Ibrahim Amir, die Raps von Esra Özmen, die Musik komponierte „5/8erl in Ehr´n“-Soundmagier Clemens Wenger, der auch in der Band mitspielt. Und Robert Slivovsky (5/8erl in Ehr´n) als Hauptkommissar Pospischill passt auf, dass die türkisch-österreichische Liaison zwischen den Liebenden aus zwei verfeindeten Fleischhauer-Familien nicht wie bei Shakespeare, sondern mit einem Happy End ausklingt.
Weitere Infos auf Deutsch: www.netzzeit.at/de/aktuell/liebehoch16 und auf Türkisch: www.netzzeit.at/de/aktuell/liebe-hoch-16-turkce

Aufführungsort:
Volkertmarkt, Museumsquartier, Columbusplatz, Yppenplatz, Wallensteinplatz & Floridsdorfer Markt im Rahmen des WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2017 (OPEN AIR - EINTRITT FREI! Schlechtwetter-Hotline 0690/801 72 17.)
Vorstellungen:
  • 02.06.2017 (19:30 Uhr)
  • 07.06.2017 (19:30 Uhr)
  • 10.06.2017 (19:30 Uhr)
  • 16.06.2017 (19:30 Uhr)
  • 20.06.2017 (19:30 Uhr)
  • 21.06.2017 (19:30 Uhr)
Flucht und Heimkehr
Ein Lied- und Rezitationsprogramm mit Werken jüdischer Künstler für Bassbariton und Akkordeon

Vertriebene Künstler stehen im Mittelpunkt des Lied- und Rezitationsabends „Flucht und Heimkehr“, das aus einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Bassbariton Rupert Bergmann und dem Akkordeonisten Alfred Melichar entstanden ist. Mit Arrangements für diese spezielle Besetzung spannt sich der Bogen von Werken von Ernst Krenek über den in Los Angeles lebenden 91-jährigen jüdisch-österreichischen Komponisten Karl Kohn bis zu Viktor Ullmann und seinem nach dem Rilke-Text geschriebenen Melodram „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“, dass 1944 im KZ Theresienstadt entstand. Weiters zu hören sein wird die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff, die für die beiden Musiker einen neuen Liedzyklus schrieb, ebenso wie Alexander Kukelka, der Texte jüdischer Lyrikern aus der Bukowina vertonte.

Aufführungsort:
Bühne Baden, Max-Reinhardt-Foyer (Theaterplatz 7, 2500 Baden)
Vorstellungen:
  • 15.03.2017 (19:30 Uhr)
uraufführung
Der Trommler

Der Trommler ist ein wenig bekanntes Märchen der Brüder Grimm. Uns interessiert an der Figur des Trommlers nicht das „Militär”-Instrument und seine impulsive Durchsetzungskraft, sondern vielmehr die „Traumwelt”, in der der Trommler sich bewegt. Aus dieser Sicht steckt in dem Märchen sehr viel mythische und bildnerische Kraft für eine Kinderoper.

Wie so viele Märchen vermittelt auch dieses Kindern die wichtigste „Waffe” gegen die sie ängstigenden Kräfte: Vertrauen. Auch wenn eine Situation noch so ausweglos erscheint, auch wenn du dich noch so klein und hilflos fühlst, vertraue! Darin sind Märchen kompromisslos. Der „märchenhafte” glückliche Ausgang spielt dabei eine grundlegende Rolle. Die Kinder können sich darauf einlassen, dass das Leben nicht nur aus Harmonie und gutem Willen besteht, sondern dass man sich wappnen muss gegen Angriffe, von außen wie von innen.

Aufführungsort:
Dschungel Wien, Theaterhaus für junges Publikum (MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 14.02.2017 (18:00 Uhr)
  • 14.02.2017 (10.30 Uhr)
  • 15.02.2017 (10:30; 14:30 Uhr)
  • 16.02.2017 (10:30 Uhr)
  • 23.10.2017
Der Idiot
Eine Kinobühnenschau nach Dostojewskijs Roman

Wie kann ein „großes Kind“, ein „reiner Tor“, ein „Gutmensch“ in unserer Gesellschaft überleben und wie sehr verwirrt, verstört und bezaubert dieser „Idiot“ seine Umwelt, gerade aus seiner fundamentalen Verweigerung unserer „fortschrittlichen“ Werte wie Cleverness, Gerissenheit, Coolness und lautstarkes Durchsetzungsvermögen?

Die Spielfassung konzentriert sich auf die zentralen Szenen der einander leidenschaftlich liebenden und bekämpfenden Hauptcharaktere sowie die höchst amüsante Auslotung einer Gesellschaft im Umbruch in Dostojewskijs Roman-Drama.

Mit: Daniel F. Kamen, Gioia Osthoff, Murali Perumal, Michaela Saba, Horst Schily, Jens Ole Schmieder, Isabella Wolf
Regie: Anna Maria Krassnigg

Aufführungsort:
Theater Nestroyhof Hamakom (Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 19.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 20.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 21.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 25.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 26.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 27.01.2017 (19:30 Uhr)
  • 28.01.2017 (19:30 Uhr)
Átlátszó Hang újzenei Fesztivál - New Music Festival

MuPATh ist mit dem Átlátszó Hang újzenei Fesztivál / New Music Festival seit Jahren verbunden und als einer der Organisatoren/A festival szervezöi auch mitverantwortlich: Samu Gryllus – Komponist, Musikpädagoge und Mitbegründer von MuPATh ist einer der beiden Kokuratoren des Festivals, das international gut vernetzt sehr unterschiedliche music acts an der Grenze zwischen Konzert und Musiktheater jährlich nach Budapest einlädt.

Im Jahr 2017 kamen die Künstler aus Griechenland, Estland, Österreich, Deutschland, dem Libanon und den USA, verschiedene Konzerte wurden von Workshops, Lectures Ausstellungen und Filmvorführungen ergänzt. Phace – ebenfalls Mitglied von “Musiktheater Wien” – war im Rahmen des Festivals am 12.Januar 2017 mit der Aufführung der Filmmusik “The Extraordinary Adventures of Mr.West in the Land of the Bolsheviks” von Judit Varga im Müpa Budapest zu Gast.

Aufführungsort:
Diverse Spielorte in Budapest: Trafó, Müpa, Budapest Music Center, CEU u.a. (Budapest, Ungarn)
uraufführung
Power to Hurt
Eine musikalische Kinobühnenschau nach William Shakespeare

„Power to Hurt“ ist ein dichtes Gewebe aus Schauspiel, Film und Musik. Schauspieler und Sänger Raphael von Bargen bietet faszinierende Interpretationen von Richard III bis zur Liebeslyrik des Meisters, in der er überraschend viel von sich selbst preisgibt. Aufwühlende Songs und eine facettenreiche Gestaltung der Figuren, Bilder und Empfindungen aus Dramen und Sonetten erlauben eine neue, faszinierende Begegnung mit dem unsterblichen Autor.

Englisch und deutsch, lyrisch und dramatisch, bildlich und musikalisch werden alle Sinne angesprochen. Für Kenner und Liebhaber des großen Briten zwischen 19 und 99!

Der Beitrag des Salon5 zum Shakespeare Jahr 2016 in einer erweiterten Fassung der Salon5-Erfolgsproduktion von 2010.

Aufführungsort:
Metro Kinokulturhaus (Johannesgasse 4, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 09.12.2016 (19:30 Uhr)
  • 16.12.2016 (19:30 Uhr)
  • 17.12.2016 (19:30 Uhr)
  • 18.12.2016 (19:30 Uhr)
uraufführung
HOSPITAL III: Soma

Soma

Libretto. Kristine Tornquist
Musik. Christof Dienz

Die ersten Patienten dieses Tages in der Notfallsambulanz sind das Paar Maria und Josef Winter. Doch eine ältere Dame drängt sich vor. Die Aufzählung ihrer Symptome lässt den Oberarzt sofort die Hypochonderin erkennen, er übergibt sie zur Behandlung an den unerfahrenen und überforderten Turnusarzt. Eine ehrgeizige Kollegin redet ihm ein, eine teure Computertomographie der Patientin zu machen – denn die Forscherin braucht bestimmte Aufnahmen für ihre Studie. Sie nützt die Gelegenheit und legt sich selbst auch in die Röhre. Auf einem CT-Bild ist ein Tumor zu sehen, das andere zeigt ein unauffälliges, gesundes Gehirn. Im Gegensatz zum Turnusarzt, der sich fürchtet, die schlechte Nachricht zu überbringen, ist die Forscherin entzückt, denn es scheint sich genau um die Tumorart zu handeln, die sie erforscht. Sie übernimmt die unangenehme Aufgabe, die Patientin aufzuklären. Kaffeepause, die T...

Aufführungsort:
Kammeroper (Fleischmarkt 24, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 26.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 27.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 30.11.2016 (20.00 Uhr)
uraufführung
HOSPITAL II: Nemesis

Nemesis

Libretto. Kristine Tornquist
Musik. Hannes Löschel

Der Professor hat eine neue Therapie entwickelt, die vor allem schwersten Koma-Fällen helfen soll. Nach der Visite bei einem bereits aufgegebenen Patienten, an dem die neue Therapie demnächst ausprobiert werden soll, wird die zufällig zurückbleibende Schwester Sanjivani Zeugin einer mystischen Erscheinung: der Komapatient El Azar schwebt eine Armlänge über dem Bett. Sie wagt erst kaum, sich zu bewegen, dann zieht sie den Vorhang um das Wunder zu. Nach diesem Erlebnis ist sie verstört und findet nicht mehr richtig in ihren Dienstalltag zurück. Sie vertraut sich nur dem Stationsdiener an. Den Komapatienten holt Dr. Jessing kurz darauf tatsächlich wider Erwarten ins Leben zurück, sein Gehirn hat fast alle Fähigkeiten wiedergewonnen. Doch er hat keine Lebensenergie, er verweigert sich und sehnt sich in den Tod zurück, über den er jedoch nicht sprechen will, so sehr die Ärzte, Psychologen und ...

Aufführungsort:
Kammeroper (Fleischmarkt 24, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 15.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 16.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 29.11.2016 (20.00 Uhr)
wiederaufnahme
Die Wolkenpumpe
Eine dadasophische Jause

Am 5. Februar 1916 wurde in einem Hinterzimmer eines Gasthauses die DADA Bewegung ins Leben gerufen. 100 Jahre danach begehen wir den 100. Geburtstag dieses Ereignisses mit einer dadasophischen Ehrerbietung an den einzigen österreichischen Dadaisten, Raoul Hausmann – ebenfalls im Hinterzimmer eines Gasthauses. „Die Wolkenpumpe“ ist das neue Capriccio der „Schlüterwerke“ und zeigt mit allen Mitteln des Musiktheaters sämtliche Facetten dieses universellen Künstlers, der bis heute in seiner Heimatstadt Wien vollkommen totgeschwiegen wird. Dazu gibt es eine dadaistische Jause.

Mit Ingala Fortagne, Stephanie Schmiderer, Andrea Köhler und Béla Bufe
und siebensterns 5stern orchestra:
fabian pollack: gitarre
christoph haritzer: klarinetten, akkordion
valentin duit: schlagwerk
renald deppe: klarinette, saxophon, toy-piano, konzeption
Inszenierung: Markus Kupferblum

Aufführungsort:
Café 7stern (Siebensterngasse 31, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 06.11.2016 (15.00 Uhr)
  • 13.11.2016 (15.00 Uhr)
  • 20.11.2016 (15.00 Uhr)
  • 27.11.2016 (15.00 Uhr)
  • 04.12.2016 (15.00 Uhr)
  • 11.12.2016 (15.00 Uhr)
uraufführung
HOSPITAL I: Hybris

Hybris

Libretto. Kristine Tornquist
Musik. Simon Vosecek

Der Oberarzt transplantiert dem steinalten reichen Bauunternehmer Amos eine halbe Leber des moldawischen Lebendspenders Soma, der mit diesem illegalen Handel die lebensrettende Operation für seine Tochter bezahlen will. Der Oberarzt legt Wert darauf, dass sich die beiden Patienten als Verwandte ausgeben, denn nur so kann diese Transaktion legal erscheinen. Doch der alte Patient will nicht mit seinem Spender in einem Zimmer liegen, weil er sich vor dem Blick des jungen Mannes fürchtet. Nach der Operation, die für beide nicht nach Erwarten verläuft, klopft jedoch das Gewissen in einem Alptraum an, den Herr Amos dem Pfleger erzählt. Der Pfleger sagt Soma ein kurzes Leben voraus. Das beängstigt Amos, er glaubt sein Schicksal mit dem des Spenders verbunden. Deshalb will er für dessen Behandlung und Rettung aufkommen.
Die Anwältin des Alten bietet angesichts der bedrohlichen Situation dem Arzt ein...

Aufführungsort:
Kammeroper (Fleischmarkt 24, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 04.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 05.11.2016 (20.00 Uhr)
  • 28.11.2016 (20.00 Uhr)
uraufführung
das kleine ICH BIN ICH (UA) erzählt von Mira Lobe komponiert von Georg Friedrich Haas
Eine Produktion von netzzeit & Wien Modern in Kooperation mit dem Dschungel Wien Musiktheater für Kinder.

Jeder Mensch ist wertvoll, so wie er ist Das kleine Ich weiß noch nicht, wer er-sie-es ist. Aber schließlich ist es sonnenklar: »Ich bin ich!« Der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas vertont Mira Lobes Klassiker. Es spielt das Klangforum Wien. Je eine Vorstellung in Farsi und Arabisch!

Aufführungsort:
Dschungel Wien - Theaterhaus für junges Publikum (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 30.10.2016 (10:30 Uhr)
  • 30.10.2016 (14:00 Uhr)
  • 30.10.2016 (16:30 Uhr)
  • 31.10.2016 (10:30 Uhr)
  • 31.10.2016 (14:00 Uhr)
  • 31.10.2016 (16:30 Uhr)
  • 01.11.2016 (10:30 Uhr)
  • 01.11.2016 (14:00 Uhr)
  • 01.11.2016 (16:30 Uhr)
gastspiel
untitled (look, look, come closer)

Der Krieg ist weit weg  – und doch ist er ganz nah, auf unseren Laptops, den Smartphones, auf Spiegel Online oder Facebook.
Fakten und Propaganda sind zur Unkenntlichkeit vermischt.
Gemeinsam mit dem Komponisten Klaus Schedl befragt die Choreografin Christine Gaigg eindrücklich konzentriert das weltweit verbreitete,
virale Videomaterial des Netzes mit den analogen Mitteln von Performance, Musik und Text: Ein Bühnenessay, der den Blick auf Terror,
Gewalt und Gegengewalt weitet und zugleich ins Leere führt. Fünf PerformerInnen agieren an fünf Tischen, vom Publikum umgeben –
Klaus Schedls intensive Klangwolke schnarrt, dröhnt, rattert. Und immer sind die Bilder wie der Krieg viel zu nah und viel zu weit entfernt zugleich.

„Ein perfides, verstörendes Objekt-Theater, bei dem man sich selbst ertappt fühlt als schwaches, manipuliertes Medienwesen.“         
 
Theater heute

 

...
Aufführungsort:
Akademie der bildenden Künste (ehem. Semper Depot) (Lehargasse 6, 1060 Wien)
Vorstellungen:
  • 24.10.2016 (19:00 Uhr)
  • 25.10.2016 (19:00 Uhr)
  • 26.10.2016 (19:00 Uhr)
uraufführung
Die Braut oder Moderne Frauen
Musiktheater mit Texten von Arthur Schnitzler und Elfriede Jelinek in Koproduktion mit isa, Josef-Haydn-Institut für Kammermusik und Spezialensembles, Max Reinhardt Seminar und mdw

„Die Braut oder Moderne Frauen“ verbindet trickreich Schnitzlers faszinierende, kaum bekannte Novelle „Die Braut“ mit Szenen aus Elfriede Jelineks „Krankheit oder moderne Frauen“ sowie Werken zeitgenössischer und klassischer Kammermusik von Anton von Webern, Alexander von Zemlinsky und Ivana Stefanovic.

 

Aufführungsort:
Schlosstheater Schönbrunn (Schönbrunner Schlossstraße 47, 1130 Wien)
Vorstellungen:
  • 19.10.2016 (19.30 Uhr)
  • 20.10.2016 (19.30 Uhr)
  • 21.10.2016 (19.30 Uhr)
österreichische erstaufführung
Baruchs Schweigen
Oper von Ella Milch-Scheriff und Yael Ronen

Die zeitgenössische israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff führt in ihrer Oper den Zuhörer auf eine sehr persönliche, schmerzlich emotionale Reise entlang der Zeilen des Tagesbuches ihres Vaters Dr. Baruch Milch, eines galizischen Shoa-Überlebenden. Seite um Seite gibt das Buch Bilder der Erinnerung an die traumatischen Erlebnisse der Shoa frei, aber auch an Zeiten, da Liebe und Lachen noch einen Platz im Leben des Vaters hatten.

Eine Inszenierung von Beverly und Rebecca Blankenship in den einzigartigen Räumen des Semperdepots im Rahmen des Festivals EntArteOpera 2016 …

Aufführungsort:
Semperdepot (Lehargasse 6, 1060 Wien)
Vorstellungen:
  • 07.09.2016 (19:30 Uhr)
  • 09.09.2016 (19:30 Uhr)
  • 13.09.2016 (19:30 Uhr)
  • 15.09.2016 (19:30 Uhr)
  • 18.09.2016 (19:30 Uhr)

BETON: Ei, Gelb! – Da bist du ja wieder! Dachte, du wärst geflüchtet?
GELB: Ach, ich denke ein bisserl was Konstantes, in Zeiten wie diesen. Ich bleibe.
BETON: Schön. Aber: Ein bisserl so eine ART Weltflucht braucht man doch?
GELB: Eh, dafür gibts doch die MUSIKTHEATERTAGE heuer ab 28.August!

EINE ART WELTFLUCHT heißt es heuer bei den MUSIKTHEATERTAGEN WIEN. Vom 30.August bis 11.September werden sechs brandneue Produktionen Tore zur Flucht aus dem Alltag öffnen.  Von Oper, interdisziplinärem Markt und instrumentalem Theater  bis hin zum Smartphone-Projekt : Zumindest unsere Fantasie ist grenzenlos…

SAVE THE DATE!
Weitere Informationen unter www.musiktheatertagewien.at

Aufführungsort:
Werk X im Kabelwerk
uraufführung
  • ,
OPERA of ENTROPY
Postdramatisches Musiktheater

Ein postdramatisches Musiktheater der Verhandlung unserer Gegenwart vor dem Weltkrisen-Szenario des Zerfalls, entlang der Narrationslinien authentischer Personen.
OPERA of ENTROPY

Die Absurdität der Entropie-Krise – auf den Spuren des H-Theorems

 

Wir schreiben jeden Tag Geschichte, jede_r von uns kreiert Wirklichkeit. Jede Minute.
Jede Sekunde nimmt Entropie zu. Unordnung, Diskontinuität, Desinformation, Auflösung und Zerfall schaffen konkrete entropische Phänomene. Destabilisierung Europas, des Sozialgeflechts, Korruption, Klimawandel, Selbstmordattentäter, Krieg erzeugen Depression, ADHS bei Jugendlichen, Orientierungslosigkeit, Burnout, Entscheidungsschwäche. Menschen engagieren sich zunehmend aber ebenso viele flüchten in Verdrängung und Spaßgesellschaft.

In einer inter-aktiven Installation, die durch die aktive Anwesenheit des Publikums einen kommunikativen und musikalischen Resonanzraum erzeugt, entsteht ein Fraktal uns...

Aufführungsort:
WERK X WIEN (Oswaldgasse 35A, 1120 Wien)
Vorstellungen:
  • 30.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 31.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 04.09.2016 (19.30 Uhr)
  • 06.09.2016 (19.30 Uhr)
zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2015/2016
uraufführung
Die Braut oder Moderne Frauen
Musiktheater mit Texten von Arthur Schnitzler und Elfriede Jelinek in Koproduktion mit isa, Josef-Haydn-Institut für Kammermusik und Spezialensembles, Max Reinhardt Seminar und mdw

„Die Braut oder Moderne Frauen“ verbindet trickreich Schnitzlers faszinierende, kaum bekannte Novelle „Die Braut“ mit Szenen aus Elfriede Jelineks „Krankheit oder moderne Frauen“ sowie Werken zeitgenössischer und klassischer Kammermusik.

 

Die Produktion wird einmal mehr die These veranschaulichen, dass die Addition Musik und Theater nicht zwangsläufig „Oper“ ergibt, sondern vielfältige, neue Formen von Musiktheater.

Aufführungsort:
Salon5 am THALHOF (Thalhofstr. 23, 2651 Reichenau a.d. Rax)
Vorstellungen:
  • 18.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 19.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 20.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 21.08.2016 (19.30 Uhr)
uraufführung
Power to Hurt
Eine musikalische Kinobühnenschau nach William Shakespeare

Der Komponist und Sound/Visual-Designer Christian Mair hat themenrelevante Texte aus den Historien, vor allem aber aus den Sonetten vertont. Dunkel-schillernde Songs und Balladen sind so in Zusammenarbeit mit dem herausragenden Schauspieler und Sänger Raphael von Bargen, entstanden.
Als Interaktionsebene fungiert in ganz besonderer Weise der Film: Sequenzen zeigen traumartige szenische Assoziationen und verbinden sich auch akustisch mit dem Geschehen auf der Bühne.

 

„Power to Hurt“ ist ein dichtes „Filmtheaterkonzert“ zu einem abgründigen Thema, das sowohl Kenner, wie „Theaterferne“ neu mit dem Genie des großen Dramatikers infiziert. Der Beitrag des Salon5 zum Shakespeare Jahr 2016 in einem Update der Salon5-Erfolgsproduktion von 2010.

 

Schlagend klar wird: Shakespeare ist ein Zeitgenosse.

Aufführungsort:
Salon5 am THALHOF (Thalhofstraße 23, 2651 Reichenau a.d. Rax)
Vorstellungen:
  • 12.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 13.08.2016 (19.30 Uhr)
  • 14.08.2016 (19.30 Uhr)
uraufführung
Carinthischer Sommer - Unterwegs

Am Sa 2.7., Sa 9.7., So 10.7., Sa 23.7. und So 31.7. werden musikalische Botschafter des Carinthischen Sommers – fünf Blechbläser und ein Schlagzeuger – im Dreieck Villach – St. Veit – Klagenfurt entlang der Bahnlinie unterwegs sein und an verschiedenen Stationen Halt machen. Sie heben das gerade frisch entstandene Kärntner Marschkaleidoskop aus der Taufe, das Oskar Aichinger dafür geschrieben hat.
Konzipiert wurde die Reihe „Carinthischer Sommer unterwegs“ von seinem neuen Intendanten Holger Bleck, der Wiener Künstlerin Kristine Tornquist und dem deutschen Komponisten Jury Everhartz.
Die Stationen sind unter anderem Villach, Annenheim, St. Urban, Bodensdorf, Feldkirchen, Glanegg, Liebenfels, St. Veit, Maria Saal, Klagenfurt, Krumpendorf, Pritschitz, Pörtschach und Velden.

Aufführungsort:
verschiedene Orte in Kärnten (Villach, Annenheim, St. Urban, Bodensdorf, Feldkirchen, Glanegg, Liebenfels, St. Veit, Maria Saal, Klagenfurt, Krumpendorf, Pritschitz, Pörtschach, Velden, u. a.)
Vorstellungen:
  • 02.07.2016
  • 09.07.2016
  • 10.07.2016
  • 23.07.2016
  • 31.07.2016
uraufführung
Echotecture
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien und der Bühnenbildklasse von Anna Viebrock an der Akademie der bildenden Künste in Wien

Kompositionsauftrag von netzzeit

 

Abseits aller Traditionen von Oper und Musiktheater sind es die von den Studierenden der Bühnenbildklasse entworfenen Raumsituationen, die komponierte (oder improvisierte) Reaktionen der in dessen Arealen agierenden InstrumetalistInnen des Klangforums evozieren, beeinflussen und durch Widerhall vervielfältigen. Wie solche „Echotectures“ klingen und aussehen, kann niemand prognostizieren. Sicher ist nur: die gemeinsame Unternehmung ereignet sich im Mai 2016 in den einzigartigen Räumen des Semperdepots in der Lehargasse im 6. Bezirk.

Aufführungsort:
Semperdepot (Lehargasse 6, 1060 Wien)
Vorstellungen:
  • 21.05.2016 (17:00 Uhr)
  • 21.05.2016 (19:30 Uhr)
  • 22.05.2016 (17:00 Uhr)
  • 22.05.2016 (19:30 Uhr)
uraufführung
SCHNEEWITTCHEN (UA)
Kinderoper von WOLFGANG MITTERER nach ENGELBERT HUMPERDINCK

Die junge Prinzessin wird von der bösen Stiefmutter um ihre Schönheit beneidet („Spieglein, Spieglein an der Wand…“) und soll deshalb sterben. Doch sieben kleine Helfer und ein Prinz wissen das zu verhindern. Eine Kinderoper nach dem bekannten Märchenklassiker rund um Liebe, Freundschaft und innere Schönheit.

Aufführungsort:
MuTh - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben (Am Augartenspitz 1; 1020 Wien )
Vorstellungen:
  • 21.01.2016 (17.00 Uhr)
  • 23.01.2016 (16.00 Uhr)
  • 24.01.2016 (16.00 Uhr)
wiederaufnahme
Camilo for Refugees
Eine Oper über Fremdsein und Dazugehören

Es ist nicht die Zeit für Kunst im Elfenbeinturm.

Es ist Zeit für ein Theater, das mit uns allen zu tun hat. Deshalb haben wir uns entschlossen, CAMILO CHAMÄLEON um 16.00 Uhr vor unserem Fest im Restaurant ETAP für Flüchtlingskinder zu spielen. In dieser Oper für Kinder (und Erwachsene – wie jedes gute Bühnenwerk „für Kinder“) geht es um die Balancefindung zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. Dies ist immer ein Thema bei Kindern und Jugendlichen – aber ganz besonders für jene Halbwüchsigen, die gerade mindestens ihre Heimat, wenn nicht sogar einige oder sogar sämtliche Verwandte und Freunde an Krieg und Terror verloren haben in Ländern, in denen „out of control“ eine ganz andere Bedeutung hat als jene, die wir meinen, wenn wir unser Festival so nennen.

Tickets: zu € 8,50.- für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter netzzeit@netzzeit.at bzw. Tel. 0660/657 35 48

Aufführungsort:
Restaurant ETAP (Neulerchenfelder Straße 13, 1160 Wien)
Vorstellungen:
  • 07.12.2015 (16:00 Uhr)
  • 21.12.2015 (17:00 Uhr)
uraufführung
Chodorkowski
Oper von Kristine Tornquist und Periklis Liakakis

Das Libretto von Kristine Tornquist umfasst nicht nur das Königsdrama zwischen Chodorkowski und Putin, sondern auch die komplexen historischen Hintergründe von 1989 bis 2013. Die sich wandelnden Beziehungen zwischen Wirtschaft und Staat verändern im Lauf der Zeit auch die Beziehung zwischen den Protagonisten, die zu Beginn einander nicht ganz unähnlich sind – zwei junge, ehrgeizige Männer mit grossen Plänen, die nichts zu verlieren haben. Die komplexen Zusammenhänge der geschichtlichen Auf- und Umbrüche verflechten sich mit finanzpolitischen Fehlern und machtpolitischen Intrigen zu einem Treibhaus, wo Aufsteiger gut gedeihen. Doch sobald die beiden Kontrahenten ganz oben angekommen sind, zeigen sich die charakterlichen Unterschiede. Während der eine sein Revier sichert, denkt der andere weiter und riskiert alles.

Aufführungsort:
Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste Wien (Lehárgasse 8, 1060 Wien. U2 Museumsquartier, Bus 57A)
Vorstellungen:
  • 20.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 21.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 22.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 23.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 25.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 26.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 24.11.2015 (BONUS-KONZERT: Zwei Winterreisen 20.00 Uhr)
uraufführung
Monadologie XVIII – Moving Architecture
eine Production von PHACE, in Koproduktion mit Tanzquartier Wien und WIEN MODERN

STIMME, ENSEMBLE UND CHOREOGRAFIE – eine Komposition von Bernhard Lang mit eigens entwickelter Bewegungsnotation und Choreografie von Silke Grabinger, basierend auf der Architektur des Austrian Cultural Forum New York, mit Textzitaten von Bob Dylan und Rose Ausländer.


PHACE | BERNHARD LANG (Musik) | SILKE GRABINGER (Choregraphie) | DAISY PRESS (Stimme) | Joseph Trafton (Dirigent) | PETER THALHAMER (Lichtdesign)


Aus der Kooperation des Komponisten Bernhard Lang und der Choreografin Silke Grabinger resultiert eine enge Verschränkung von choreografierter Bewegung und Musik. Diese stehen nicht in hierarchischer Abfolge und Konsequenz zueinander, sondern greifen ineinander, funktionieren im Zusammenspiel. Die Performance wird sowohl im Detail der Gestik, in deren affektivem Ausdruck, als auch zwischen diesen kleinen Gesten...

Aufführungsort:
WIEN MODERN, Tanzquartier Wien - Museumsquartier / Halle G (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 18.11.2015 (20:30 Uhr)
  • 19.11.2015 (22:00 Uhr)
uraufführung
LA PASADA - Die Überfahrt
Eine Bühnenschau von Anna Poloni

LA PASADA ist die Geschichte eines alten Mädchens, das es gewagt hat, ihren Lebensplan rücksichtslos zu verwirklichen und des frühreifen Jungen, der durch die Aufdeckung ihrer Lebenslüge beginnt, ein Mann zu werden. LA PASADA verbindet auf poetische Weise Theater und Film. Erni Mangold in der zentralen Filmrolle der Flora Stern breitet auf raffinierte Weise den faszinierenden Teppich außergewöhnlicher Lebensgeschichten aus.

Aufführungsort:
METRO Kinokulturhaus (Johannesgasse 4, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 17.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 18.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 25.11.2015 (20.00 Uhr)
  • 26.11.2015 (20:00 Uhr)
  • 27.11.2015 (20:00 Uhr)
  • 28.11.2015 (20:00 Uhr)
uraufführung
Whatever Works
Eine Koproduktion von netzzeit, WIEN MODERN und dem Rabenhof Theater

Dimitré Dinev zeigt in seinem Libretto, wie man Katastrophenhilfe zur Karrierehilfe umfunktionieren kann und was man dazu braucht: Drei Staatslimousinen, deren Chauffeure Hilfsgüter in die Dritte Welt transportieren, für die dort niemand Verwendung hat, und einen Chor, der regelmäßig den Applaus für die sinnlosen Taten der beiden Karrierefrauen abliefert.

Manuela Kerer und Arturo Fuentes lassen das Ensemble PHACE unter der Leitung von S. Pironkoff erklingen und bringen Sarah Maria Sun (Außenministerin), Shira Karmon (UN-Hochkommissarin), die Chauffeure Belinda Loukota, Stefan Bleiberschnig und Martin Busen, den Piraten Vasily Koroshev, die Dissidentin Bibiana Nwobilo sowie den gesamten Chor zum Sprechen, Singen, Seufzen, und Schreien.

 

Aufführungsort:
Rabenhof Theater (Rabengasse 3, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 07.11.2015 (20:00 Uhr)
  • 08.11.2015 (11:00 Uhr)
  • 12.11.2015 (20:00 Uhr)
uraufführung
KZ.IMAGINAIRE
musik/theater/stück nach Molières „Der eingebildete Kranke“ und der Biografie eines österreichischen Widerstandskämpfers und Überlebenden des KZ Dachau

netzzeit & DAS OFF THEATER / das.bernhard.ensemble & KMET

KZ.IMAGINAIRE erzählt von Erneste, der miterleben muss, wie sein Großvater, ein Widerstandskämpfer, der sich gegen das faschistische Europa stellte und 5 Jahre im KZ überlebte, am Ende seines Leben erkennt, dass sein Kampf umsonst gewesen ist. Nahezu gelähmt und handlungsunfähig merkt Erneste, dass seine heile Welt mit ihren Idealen, in die er hineingeboren wurde, zerfällt. Ähnlich wie Molières „Eingebildeter Kranker“ flüchtet er sich in die Behauptung, psychisch krank zu sein.

das.bernhard.ensemble erzählt diese persönliche Groteske mit den Stilmitteln der Molière-Komödie, frei improvisiert – sowohl musikalisch, als auch theatral.

 

Aufführungsort:
DAS OFF THEATER, OFF.WHITE.BOX (Kirchengasse 41, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 28.10.2015 (19.30 Uhr)
  • 30.10.2015 (19.30 Uhr)
  • 03.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 06.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 08.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 10.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 13.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 14.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 17.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 21.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 24.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 27.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 28.11.2015 (19.30 Uhr)
  • 01.12.2015 (19.30 Uhr)
  • 04.12.2015 (19.30 Uhr)
uraufführung
Sisifos
Sieben Wiederholungen

Sieben Mal dreht sich Sisifos in der ständigen Bewegung, dem das Leben und all seine Begleiterscheinungen unterworfen ist. Dabei scheint er permanent gegen sich selbst zu arbeiten: was er schafft, zerstört er, was er zerstört, baut er wieder auf. Bernhard Lang schrieb dem Anti-Helden mit den Hermetika VI sieben atmosphärisch dichte Chorfragmente. Mit Text und Pantomime erforschen Autorin und Regisseurin Kristine Tornquist und die beiden Charakterdarsteller Klaus Rohrmoser und Rudi Widerhofer die conditio humana und die Triebkräfte von Krieg und Frieden.

 

Eine Koproduktion mit der Universität Wien.
Text. Kristine Tornquist – Musik. Bernhard Lang

Aufführungsort:
Grosser Festsaal der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 23.10.2015 (20.00 Uhr)
  • 24.10.2015 (20.00 Uhr)
  • 25.10.2015 (20.00 Uhr)
  • 26.10.2015 (20.00 Uhr)
  • 27.10.2015 (20.00 Uhr)
Herr Grillparzer fasst sich ein Herz und fährt mit einem Donaudampfer ans Schwarze Meer
Eine szenische Aufstellung

«Meine Homerlektüre ist ins Stocken gekommen, seit sie den Likör serviert»

In Erwins Riess berührendem Kammerspiel ergreift Österreichs Nationaldichter im Jahr 1843 die Flucht vor dem Wiener Vormärz-Mief. Auf dem Schiff wird er von der ungarischen Stewardess Csilla betreut, die sich auf der Flucht vor ihrem Dorfpfarrer befindet. Ihre kluge Ungeschliffenheit und jugendliche Erotik erwecken sein Interesse, auch sie fühlt sich zu dem alternden Dichter mehr und mehr hingezogen. Zwischen den beiden Unbeugsamen entwickelt sich eine verletzliche Zuneigung.

Aufführungsort:
Salon5 im Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 20.10.2015 (20:00 Uhr)
  • 21.10.2015 (20:00 Uhr)
  • 28.10.2015 (20:00 Uhr)
  • 29.10.2015 (20:00 Uhr)
GUNTEN
Ein musikalisches Tagebuch, basierend auf Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“ von Helmut Oehring

«Seit ich hier im Institut Benjamenta bin, habe ich es bereits fertiggebracht, mir zum Rätsel zu werden», schreibt Robert Walsers Romanfigur Jakob von Gunten in seinem ersten Tagebucheintrag. In der verstörenden Geschichte des “Jakob von Gunten” von Helmut Oehring – in Szene gesetzt vom jungen deutschen Regisseur Steffen Jäger – verzahnen sich auf packende Weise Musiker und Schauspieler (Tim Breyvogel als Jakob von Gunten) und zeigen, wie Macht, Disziplin und die Perversion von Erziehung und Kontrolle in die Katastrophe führen.

Aufführungsort:
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.09.2015 (19:30 Uhr)
  • 26.09.2015 (19:30 Uhr)
zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2014/2015
  • www.musiktheatertagewien.at,
MUSIKTHEATERTAGE WIEN
Internationales Festival für Neues Musiktheater

BETON: Wozu das Theater?

GELB:    Sollen wir nur widerspruchslos zusehen, wie unsere Gesellschaft im zunehmend verschärften Kampf um die Existenz ihr menschliches Gesicht verliert?

BETON: Nein! Genügt es uns, das Opern-Repertoire der großen Meister….

GELB:     … mit schönen Stimmen ästhetisch anspruchsvoll zu reinterpretieren?

BETON: Nein. Aber dann?

GELB:    MUSIKTHEATERTAGE WIEN!!!

BETON: Ja! EINE ART OPER!

 

Erstmals ab 27. August bis 12. September 2015

Werk X im Kabelwerk, 1120 Wien

SAVE THE DATE!

 

Thomas Desi und Georg Steker präsentieren sechs Uraufführungen rund um gesellschaftspolitische Themen. Programmdetails ab 28. April 2015

Aufführungsort:
Werk X im Kabelwerk (Oswaldgasse 35A, 1120 Wien)
uraufführung
untitled (look, look, come closer)
CHRISTINE GAIGG / 2ND NATURE & NETZZEIT / KLAUS SCHEDL (AT & DE)

Eine Performance von Christine Gaigg zu Kompositionen von Klaus Schedl

„Längst tragen wir den Krieg in unseren Hosentaschen“, sagt Christine Gaigg. Wir führen ihn dort mit, wo unsere Handys stecken. Im Web und in den social media grassieren Propaganda und Reports in einer unentwirrbaren Vermischung aus Voyeurismus und Manipulation. Da geht es um den Islamischen Staat, um Syrien, Irak, Russland, die Ukraine, die USA… Es herrscht ein Infokrieg, der auf Youtube, Facebook und Twitter, in Smartphones und Tablets eingebettet ist. Gemeinsam mit dem netzzeit-Komponisten Klaus Schedl befragt Gaigg im 21er Haus das digitale Videomaterial aus dem Web mit analogen, performativen Mitteln und eröffnet damit einen etwas anderen Blick auf die Bilder des Terrors und der Gewalt. Wie auch schon ihrem Stück DeSacre! über Pussy Riot verknüpft die Choreografin auch hier Performance, musikalische Komposition und Text zu einem „Bühnenessay“.

Aufführungsort:
21er Haus (Schweizergarten, Arsenalstraße 1, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 12.08.2015 (23:00 Uhr)
  • 13.08.2015 (22:30 Uhr)
  • 14.08.2015 (21:00 Uhr)
  • 15.08.2015 (20:30 Uhr)
wiederaufnahme
Der Lange Atem
Neue Saison für das Fahrende Autheater

Das Autheater fährt wieder! Mit Liedern zur Drehorgel, drei beherzten Akteuren, Puppenspiel und Zauber im Theaterwagen verwandeln sich die Wiener Strandbäder diesen Sommer in eine Theaterbühne.

sirene schrieb für den Nationalpark Donauauen ein kurzes vergnügliches Wandertheaterstück um den Donaufürsten, seine Tochter, das Don-Auweibchen, und ihr wechselhaftes Zusammenleben mit den Menschen. Über ein Jahrtausend beobachten der Donaufürst und seine Tochter, das Auweibchen, die Menschen. Doch in den letzten 200 Jahren läuft an der Donau einiges schief. Die Menschen regulieren und stauen den mächtigen Donaustrom, bedrängen und vertreiben die vielfältigen Bewohner und Begleiter des Flusses, und wollen sich vom Donauweibchen nicht mehr verzaubern lassen. Der Donaufürst verliert die Geduld und beschliesst auszuwandern, die Fische, die Tiere des Waldes und die seltenen Pflanzen will er mitnehmen und ...

Aufführungsort:
Wiener Strandbäder (siehe Angaben bei den jeweiligen Terminen.)
Vorstellungen:
  • 08.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 08.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 09.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 09.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 10.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 10.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 11.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 11.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 12.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 12.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 15.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 15.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 16.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 16.07.2015 (16.00 Uhr)
  • 17.07.2015 (14.00 Uhr)
  • 17.07.2015 (16.00 Uhr)
uraufführung
Vita activa - oder Das denkende Herz
Theatertext von Sarah J. Babits & Thomas Groß / Komposition von Ruei-Ran Wu

Nach den ersten beiden internationalen Produktionen „Slobodija Odysseia, mon Amour“ und „604TAUSEND800 Wüste“ folgt nun ein „Krimi“ über die Suche nach uns selbst und eigenartige Methoden, glücklich zu werden.

Thema ist die Verherrlichung der Arbeit, und was sie mit uns überforderten Zeitgenossen macht. Texte von Hannah Arendt, Byung-Chul Han und Pascal Quignard waren die Inspiration dafür.

EINE GESCHICHTE ÜBER DREI ARBEITSTIERE und EINEN MORD

Protagonisten sind ein überforderter Psychiater, seine letzte Patientin und deren Mann, die alle auf ihre Art das Glück suchen. Einer von ihnen bleibt zwischen all diesen Lebensentwürfen auf der Strecke. Am Ende führt die Frage nach der Todesursache zu den Ursprüngen unseres Denkens und zu einer grausamen Überraschung.

Aufführungsort:
Ehemalige Expedithalle der Ankerbrotfabrik / LoftCity (Absberggasse 27 - 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 27.06.2015 (20.45 Uhr)
  • 29.06.2015 (20.45 Uhr)
  • 30.06.2015 (20.45 Uhr)
  • 01.07.2015 (20.45 Uhr)
  • 02.07.2015 (20.45 Uhr)
  • 04.07.2015 (20.45 Uhr)
uraufführung
LA PASADA - Die Überfahrt
Eine Bühnenschau von Anna Poloni

LA PASADA ist die Geschichte eines alten Mädchens, das es gewagt hat, ihren Lebensplan rücksichtslos zu verwirklichen und des frühreifen Jungen, der durch die Aufdeckung ihrer Lebenslüge beginnt, ein Mann zu werden. LA PASADA verbindet auf poetische Weise Theater und Film. Erni Mangold in der zentralen Filmrolle der Flora Stern breitet auf raffinierte Weise den faszinierenden Teppich außergewöhnlicher Lebensgeschichten aus.

Aufführungsort:
THALHOF (Thalhofstraße 23, 2651 Reichenau an der Rax)
Vorstellungen:
  • 26.06.2015 (20.00 Uhr)
  • 27.06.2015 (20.00 Uhr)
  • 28.06.2015 (20.00 Uhr)
uraufführung
Hochstaplernovelle
nach Robert Neumann

Eine Dramatisierung der wiederentdeckten Meisternovelle holt Archetypen der Jahrhundertwende in die Gegenwart: Der Hochstapler bewegt sich durch eine Welt, in der alles käuflich und alles Beute ist. Moral? Hinderlich. Skrupel? Überflüssig. Die Gesellschaft? Will getäuscht werden! Leichthändig, raffiniert und trickreich erzählt der Zwischenkrieg-Literaturstar Robert Neumann von betrogenen Betrügern und Entwurzelten – und entlarvt dabei eine Zeit, die der unseren in ihrer Haltlosigkeit verblüffend ähnlich ist. Ein Sprachfeuerwerk.

Aufführungsort:
THALHOF (Thalhofstraße 23, 2651 Reichenau an der Rax)
Vorstellungen:
  • 19.06.2015 (20.00 Uhr)
  • 20.06.2015 (20.00 Uhr)
  • 21.06.2015 (20.00 Uhr)
  • 25.08.2015 (19.30 Uhr)
  • 26.08.2015 (19.30 Uhr)
  • 27.08.2015 (19.30 Uhr)
  • 30.08.2015 (19.30 Uhr)
  • 04.09.2015 (19.30 Uhr)
  • 05.09.2015 (19.30 Uhr)
  • 06.09.2015 (19.30 Uhr)
österreichische erstaufführung
ein tag und eine stunde in urbo kune
Urbanistische Oper in mehreren Akten und sehr vielen Aufzügen

Eine Produktion von netzzeit, dem Festival ACHT BRÜCKEN, Köln, und dem Holland Festival, Amsterdam mit dem Klangforum Wien

Die urbanistische Oper ein tag und eine stunde in urbo kune erzählt am 23. und 24. Mai im Verlauf von 25 Stunden im Wiener Konzerthaus vom Werden, Entstehen, Funktionieren und Wirken einer neuen mustergültigen Stadt, die als die Hauptstadt der vereinigten Staaten von Europa erdacht und errichtet wird. Als Abbild dieser Stadt ist die Oper ein Mischwesen aus utopisch-künstlerischer Fiktion und konkreten konzeptuellen Entwurfsarbeiten. urbo kune ist imaginär, aber doch erlebbar, ein ästhetischer Spielraum, ein Modell, ein konstruktives Gedankengebäude – eine Stadt für alle.

Einen Tag und eine Stunde lang werden die Stadtbewohner miteinander hören, denken, essen, trinken, sprechen, spielen, zeichnen, malen, feiern, schlafen und träumen. Das Klangforum Wien leitet die Stadtbewohner mit Musik von Ablinger bis Xenakis durch diesen Tag, dazu g...

Aufführungsort:
Konzerthaus Wien (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 23.05.2015 (12:12 Uhr)
  • 24.05.2015 (00:00 Uhr)
uraufführung
Gilgamesch
Szenische Uraufführung des grossen Oratoriums von René Clemencic und Kristine Tornquist

René Clemencic vertont den ältesten literarischen Text der Menschheit – das 5000 Jahre alte mesopotamische Epos über den König Gilgamesch, der durch den Tod seines Freundes Enkidu die Grenzen seiner Macht erkennt und sich auf die Suche nach der Unsterblichkeit macht. Derzeit schweben die uralten Überreste von Uruk, so wie alle Kulturstätten im Irak, in Gefahr, zerstört zu werden. Umso wichtiger, diese Geschichte des zweifelnden, fragenden und sich gegen Vorbestimmung und Götter auflehnenden Menschen weiterzuerzählen. Die sechs Aufführungen werden von verschiedenen Vorträgen begleitet. Im Foyer stellen sieben Künstler unter dem Titel Zeitschatten von ihnen gestaltete Guckkästen aus, die einen Blick in die Tiefe von Raum und Zeit ermöglichen.

Aufführungsort:
Ehemalige Expedithalle der Ankerbrotfabrik / LoftCity (Absberggasse 27 - 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 22.05.2015 (20.30 Uhr)
  • 23.05.2015 (20.30 Uhr)
  • 24.05.2015 (20.30 Uhr)
  • 27.05.2015 (20.30 Uhr)
  • 28.05.2015 (20.30 Uhr)
  • 29.05.2015 (20.30 Uhr)
Der blaue Autobus
Ein musikalisches Bilderbuch von Martin Brandlmayr nach Gedichten von James Krüss.

James Krüss jonglierte gerne mit Worten. Seine große Leidenschaft galt dem „heißgeliebten schönen Unsinn“: Nichts ist so, wie es scheint. Wir begegnen Vögeln und Hunden, finden uns in einem chinesischen Garten, erleben Feuer und Gewitter und werden von einem Mondhorn in den Schlaf gesungen. Für Martin Brandlmayr sind Krüss‘ Gedichte einprägsam wie Popsongs. In einem Vierzeiler wird eine ganze Welt umrissen. Eine fabelhafte Welt aus Kostümen, Requisiten und clowneskem Theater: Für alle ab 5 Jahren.

Aufführungsort:
Opernhaus Graz (Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz)
Vorstellungen:
  • 11.04.2015 (17.00 Uhr)
  • 12.04.2015 (11.00 Uhr)
  • 12.04.2015 (15.00 Uhr)
  • 16.04.2015 (11.00 Uhr)
  • 17.04.2015 (11.00 Uhr)
  • 17.04.2015 (16.00 Uhr)
  • 18.04.2015 (11.00 Uhr)
  • 18.04.2015 (16.00 Uhr)
  • 19.04.2015 (11.00 Uhr)
  • 19.04.2015 (15.00 Uhr)
uraufführung
Die Stimmen hinter dem Schleier

“Die Stimmen hinter dem Schleier” ist das neue Capriccio der Schlüterwerke und eröffnet muslimischen Lyrikerinnen die Bühne. Ihre Werke werden den Gedichten vom persischen Dichter Hafiz, die auch in einer Vertonung von Max Kowalski zu hören sein werden, gegenübergestellt. Hafiz, den Johann Wolfgang von Goethe einst zum West-Östlichen Diwan inspiriert hatte, betet seine Geliebte an, die aber in der heutigen islamischen Welt entrechtet ihrer Stimme beraubt ist.

 

Wir stellen Gedichte und Prosa von Frauen aus Syrien, Irak, Libanon, Palästina, Algerien, Ägypten, Kuweit, Qatar und Marokko vor, die oft nur im Eigenverlag erschienen sind und lassen Nazik Al-Malaika, Khaloud Al-Muttalibi, Assia Djebar, Ghada Samman, Amal Djarah und viele andere zu Wort kommen.

 

Es spielen Ulla Pilz, Ingala Fortagne, Andrea Köhler, Stephanie Schmiderer, Katharina Weinhuber, Therese Cafasso und Klaus Haberl.

Regie: Markus Kupferblum

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 12.03.2015 (20h Uhr)
  • 13.03.2015 (20h Uhr)
  • 14.03.2015 (20h Uhr)
  • 15.03.2015 (20h Uhr)
  • 19.03.2015 (20h Uhr)
  • 20.03.2015 (20h Uhr)
  • 21.03.2015
uraufführung
Das Gemeindekind

Ein Singspiel von Anne Habermehl (Libretto) und Gerald Resch (Komposition). Eine Produktion des Schauspielhaus Wien. Nach dem gleichnamigen Roman von Marie von Ebner-Eschenbach
Regie: Rudolf Frey | Bühne Vincent Mesnartisch | Kostüme Elke Gattinger | Bühnenmusiker Ensemble PHACE |

Mit Franziska Hackl, Barbara Horvath, Katja Jung, Florian von Manteuffel, Thiemo Strutzenberger

 

Aufführungsort:
Schauspielhaus Wien (Porzellangasse 19, 1090 Wien)
Vorstellungen:
  • 05.03.2015 (20.00 Uhr)
  • 06.03.2015 (20.00 Uhr)
  • 20.03.2015 (20.00 Uhr)
  • 21.03.2015 (20.00 Uhr)
  • 31.03.2015 (20.00 Uhr)
  • 01.04.2015 (20.00 Uhr)
  • 10.04.2015 (20.00 Uhr)
  • 11.04.2015 (20.00 Uhr)
  • 18.04.2015 (20.00 Uhr)
  • 21.04.2015 (20.00 Uhr)
Salon: Anna Sacher und ihr Hotel
Das letzte Fest des alten Europas - Zwei Damen bitten zum Tee

Monika Czernin erzählt von ihrer Recherche auf den Spuren Anna Sachers und von dem unbekannten Innenleben des legendären Hotels, das sie nach und nach entdecken durfte.

Johanna Orsini-Rosenberg liest aus Monika Czernins Buch “Das letzte Fest des alten Europa. Anna Sacher und ihr Hotel”.

 

«Monika Czernin hat mit „Das letzte Fest des alten Europa. Anna Sacher und ihr Hotel“ einen großen Wurf getan.» (Cosmopolis)

«Die von der österreichischen Journalistin Monika Czernin geschriebene Biographie ist auch deswegen so spannend, weil sich an der Geschichte des Sacher Glanz und Niedergang einer ganzen Epoche spiegelt» (Münchner Abendzeitung)

Aufführungsort:
Salon5 im Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien (Eingang im Innenhof))
Vorstellungen:
  • 25.02.2015 (20.00 Uhr Uhr)
uraufführung
Kassandra
nach der Erzählung von Christa Wolf

Kassandra wurde im Trojanischen Krieg durch ihr Wissen und ihre Sehergabe zur unverstandenen Einzelgängerin im Königshaus. Sie gab alles, um ihr Volk vor diesem Krieg zu bewahren. Wurde dafür eingesperrt, verkannt, verlacht, verraten und als jene bezeichnet, die wollte, dass Troja untergeht…

 

«Nie war ich lebendiger als in der Stunde meines Todes. Jetzt.»

 

Schauspiel: Katharina Haudum
Szenische Einrichtung: David Stöhr

Aufführungsort:
Salon5 im Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 29.01.2015 (20.00 Uhr)
  • 30.01.2015 (20.00 Uhr)
  • 31.01.2015 (20.00 Uhr)
wiederaufnahme
Zensur! Die Drei von der Tankstelle

“ZENSUR! Die Drei von der Tankstelle”, unter der Leitung des Schweizer Regisseurs Mathias Spohr, den ich noch von meiner Zeit an der Wiener Staatsoper kenne. Es ist eine Neuvertonung des Films gleichen Titels, bei der auf die Tatsache eingegangen wird, dass dieser Film 1937 von den Nazis verboten wurde. Obwohl er der erfolgreichste Tonfilm seiner Zeit war und auch Heinz Rühmann mitwirkte, der ein persönlicher Freund von Joseph Goebbels war, konnte die Zensur und das Verbot des Films nicht abgewendet werden.

Mit diesem Projekt wollen wir eine sinnliche Erfahrung der Zensur vermitteln – in ihrer ganzen Brutalität und Vehemenz.

 

Aufführungsort:
Schikaneder (Margaretenstraße 26, 1050 Wien)
Vorstellungen:
  • 22.11.2014 (23h Uhr)
  • 29.11.2014 (23h Uhr)
uraufführung
urbo kune konstellation no.5
eine produktion von f.e.a. forum experimentelle architektur und netzzeit mit dem klangforum wien

mehr identifikation! * sitzen und gehen * theorie des scheiterns * hommage à constant

programm:

bild (eine chiffre) | wolfgang rihm

schlagen | björn wilker

babil | georges aperghis

ira-arca | beat furrer

fired-up | vito zuraj

chiffre ii – silence to be beaten | wolfgang rihm

 

europa braucht eine neue, vereinende und identitätsstiftende metropole, eine exemplarische weltstadt. die stadt heißt urbo kune („gemeinsame stadt“). als geistiger mittelpunkt europas wird urbo kune aus einem einzigartigen werkstoff errichtet, aus der musik unserer zeit. die gründung unserer stadt erfolgt in elf konstellationen und mehren intermezzi.

 

Aufführungsort:
schule für allgemeine gesundheits- und krankenpflege am smz süd (kundratstraße 3, 1100 wien)
Vorstellungen:
  • 15.11.2014 (18:18 Uhr)
uraufführung
Work
eine choreografische Komposition für Streichinstrumente, Elektronik und Tanz

Work arbeitet an der Schnittstelle von Musik und Tanz. Die funktionale Bewegung, die zur Klangerzeugung führt, sowie die Entkörperlichung bei maximaler Soundentfaltung durch die Verwendung von Elektronik lassen die Performerinnen zu Bewegungsträger choreografisch-kompositorischer Anordnungen von Beschleunigung, Wiederholung und Erschöpfung werden.

Mit Brigitte Wilfing Konzept, Choreografie, Performance, Jorge Sánchez-Chiong Konzept, Komposition, Turntables, Performance, Roland Schueler, Marie Spaemann Cello, Performance, Thomas J. Jelinek Licht- und Rauminstallation, Florian Bogner Sound, PHACE Produktion

Aufführungsort:
Wien Modern, WUK - Projektraum (WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Vorstellungen:
  • 12.11.2014 (20.30 Uhr)
  • 13.11.2014 (19.00 Uhr)
  • 13.11.2014 (21.00 Uhr)
wiederaufnahme
Winterreise
Ein Gewaltmarsch

Bereits zum dritten Mal begeben wir uns nun auf unsere “Winterreise – ein Gewaltmarsch”

Die Gedichte von Wilhelm Müller, die Franz Schubert für seinen Zyklus „Winterreise“ 1827 vertont hat – in Müllers Todesjahr und einem Jahr vor seinem eigenen Tod -, zeichnen ein einsames Bild eines Menschen, der sich nach Wärme sehnt.

Er ist isoliert in seiner unverstandenen Sehnsucht nach einem blühenden Leben, das unter einer dicken Eisschicht verborgen liegt.

Sicherlich ist es auch die Erfahrung Müllers als Soldat im Krieg gegen Napoleon, zu dem er sich freiwillig gemeldet hatte, die man aus diesen Gedichten herausliest.

Die grausame Dimension eines Gewaltmarsches werden wir durch die Gedichte von Miklós Radnóti erfahrbar machen.

Dieser ungarische Dichter kam bei einem Gewaltmarsch in ein Gefangenenlager 1944 durch einen Genickschuß ums Leben, da er zu schwach war, weiterzuma...

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 07.11.2014 (20h Uhr)
  • 08.11.2014 (19h30 Uhr)
  • 09.11.2014 (20h Uhr)
uraufführung
Das Leben am Rande der Milchstraße
Musik: Bernhard Gander | Buch: Johannes Heide & Christa Salchner

Die Produktion Das Leben am Rande der Milchstraße (eine Sitcom-Oper in sieben Folgen) stellt ein besonderes und eigenwilliges Projekt dar, das zwischen Oper und „skurriler“ Sitcom angesiedelt ist. Äußeres strukturelles Format ist die Sitcom, Guckkastenprinzip und die Couch als das wichtigste Requisit des Bühnenbildes.

 

Eine Produktion von PHACE und WIEN MODERN, in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen und dem Wiener Konzerthaus

 

Simeon Pironkoff (Dirigent), Nicola Raab (Regie), Alexandra Burgstaller (Ausstattung), Thomas Jelinek (Licht), Alfred Reiter (Klangregie), Benjamin Appl, Nicholas Isherwood, Theresa Dlouhy, Anna Claire Hauf, Bernhard Landauer, Bibiana Nwobilo (SängerInnen)

Aufführungsort:
Wien Modern, Wiener Konzerthaus - Berio-Saal (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 31.10.2014 (20.15 Uhr)
  • 01.11.2014 (20.15 Uhr)
  • 07.11.2014 (20.15 Uhr)
  • 08.11.2014 (20.15 Uhr)
  • 21.11.2014 (20:15 Uhr)
  • 21.11.2014 (22:00 Uhr)
uraufführung
FAUL IM STAATE
Max Gruber mit Des Ano

Mit der Definition von RAP als „Rhythmisch Ausgeführte Poesie” ist Des Ano längst ein Begriff geworden. Max Gruber, der „neue Hauspoet der schwarzen Wiener Schule” (Die Zeit) setzt mit seinem Programm „Faul im Staate” seine Landvermessung des österreichischen und dabei besonders des Wiener Biotops konsequent fort.

Mit „Faul im Staate” wird sich Des Ano den heimischen Verhältnissen wie gewohnt leidenschaftlich, radikal und mit „verantwortungsloser Heiterkeit” (© Karl Kraus) stellen. Mit Musik, die so beredt ist wie die Sprache musikalisch. Auftritte von Des Ano sind eine tour de force zwischen Konzert, literarischer Performance und Theaterabend oszillierend, berührend, aufwühlend, so erbarmungslos wie heiter.

Aufführungsort:
Salon5 im Nestroyhof (Theater Nestroyhof Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 28.10.2014 (20:00 Uhr)
  • 29.10.2014 (20:00 Uhr)
  • 05.11.2014 (20:00 Uhr)
Der blaue Autobus
Ein musikalisches Bilderbuch von Martin Brandlmayr nach Gedichten von James Krüss.

James Krüss jonglierte gerne mit Worten. Seine große Leidenschaft galt dem „heißgeliebten schönen Unsinn“: Nichts ist so, wie es scheint. Wir begegnen Vögeln und Hunden, finden uns in einem chinesischen Garten, erleben Feuer und Gewitter und werden von einem Mondhorn in den Schlaf gesungen. Für Martin Brandlmayr sind Krüss‘ Gedichte einprägsam wie Popsongs. In einem Vierzeiler wird eine ganze Welt umrissen. Eine fabelhafte Welt aus Kostümen, Requisiten und clowneskem Theater: Für alle ab 5 Jahren.

 

Information & Karten: Jeunesse – Telefon 01 505 63 56.

 

Termine: 25.10.2014 11 Uhr/15 Uhr/17 Uhr und 26.10.2014 11 Uhr /15 Uhr /17 Uhr

Aufführungsort:
Konzerthaus Wien - Berio Saal (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.10.2014 (11.00 Uhr)
  • 25.10.2014 (15.00 Uhr)
  • 25.10.2014 (17.00 Uhr)
  • 26.10.2014 (11.00 Uhr)
  • 26.10.2014 (15.00 Uhr)
  • 26.10.2014 (17.00 Uhr)
uraufführung
Carambolage oder Der schwarze Punkt
von Anna Poloni; Schauspiel mit Musik

Carambolage beschreibt das tragikomische Aufeinanderprallen von fünf miteinander tief verstrickten Wesen, welche sehr unterschiedliche Schlüsse daraus ziehen, dass die Welt aus den Fugen gerät. Systemerhalter, Anarchisten und verzweifelt nach Erneuerung Suchende erklären einander den Krieg.

 

Wo Worte nicht mehr reichen, erhebt sich die Stimme, will hin zur Musik, zur musikalischen Weltbetrachtung, zum Protestsong in eigener Sache.

 

Mit: Raphael von Bargen, Murali Perumal, Petra Staduan, Martin Schwanda und Isabella Wolf
Regie: Anna Maria Krassnigg; Musik: Christian Mair

Aufführungsort:
Theater Nestroyhof Hamakom (Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 01.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 03.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 08.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 09.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 10.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 11.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 15.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 16.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 17.10.2014 (20.00 Uhr)
  • 18.10.2014 (20.00 Uhr)
uraufführung
Anfechtungen! San Ignacio – eine Dschungeloper
Eine zeitgenössische Konfrontation mit einer originalen südamerikanischen Barockoper aus den Jesuitenmissionen in Bolivien - Mit einem Gegen-Text von Bodo Hell und einer Gegen-Musik von Renald Deppe

Im Jahre 1655 wurde Pater Anton Sepp in Tirol geboren, der als junger Jesuitenpater in die Missionen seines Ordens nach Paraguay, Brasilien und dem heutigen Bolivien reiste, um den dort ansässigen Guarani Indios die damalige zeitgenössische österreichische Musik näherzubringen. Dabei entstand eine große Anzahl originärer Barockmusik, die auf den dafür extra eingeführten Instrumenten aufgeführt wurde. Wir zeigen nun zum ersten Mal in Österreich eine szenische Umsetzung dieser Oper, zu der Bodo Hell einen neuen Text geschrieben hat. Renald Deppe hat die Partitur bearbeitet und zeitgenössisch instrumentiert. Die Geschichte handelt vom heiligen Ignatius von Loyola, dem Ordensgründer der Jesuiten. Sie erzählt seine Lebensgeschichte als Zaubermärchen, seine Verführung durch Dämonen in einem südamerikanischen Bilderreigen.

Aufführungsort:
Theater am HUNDSTURM - commissioned by Volkstheater Wien (Margaretenstraße 166; 1050 Wien)
Vorstellungen:
  • 18.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 19.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 20.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 21.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 25.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 26.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 27.09.2014 (20.00 Uhr)
  • 28.09.2014 (20.00 Uhr)
uraufführung
urbo kune konstellation 4
mehr wagnis! * sagen * theorie des beginns * hommage à erwin schulhoff

netzzeit beginnt seine großen interdisziplinären Veranstaltungen auf dem Weg zum Festivaljahr 2015 in Zaha Hadids atemberaubendem Forum der neuen WU. Das Erlebnis neuer Architektur an verschiedenen Spielorten, die sinnliche und emotionale Erfahrung Europas, die Initiative zur Schaffung eines geistigen Zentrums der Gemeinschaft und das Entstehen der urbanistischen Oper, eines neuen musiktheatralischen Genres, deren erstes Werk wir unter dem Titel ein tag und eine stunde in urbo kune wachsen sehen werden, machen das Gesamtprojekt zu einem der spannendsten Opernereignisse.

Die Konstellationen sind symposionistische Stadtopern und öffentlich zugängliche Recherchetreffen zugleich. Ereignisse zwischen Theater und Konzert, Musik und Vortrag, Wissenschaft und Kunst, in vielfältigen Begegnungen mit KünstlerInnen, WissenschafterInnen, PolitikerInnen u.a. engagierten BürgerInnen.

Aufführungsort:
wirtschaftsuniversität wien/lc forum (welthandelsplatz 1, 1020 wien)
Vorstellungen:
  • 06.09.2014 (18:18 Uhr)
uraufführung
Der lange Atem
Jedes Wochenende verwandelt ein Theaterwagen am Donauufer mit Zauber, Puppen und Liedern zur Drehorgel und Spieluhr die Donauauen in eine Theaterbühne. Je 3 Vorstellungen. Eintritt frei!

sirene Operntheater schrieb für den Nationalpark Donauauen ein kurzes vergnügliches Wandertheaterstück um den Donaugeist, seine Tochter, das Auweibchen, und ihr wechselhaftes Zusammenleben mit den Menschen.

Über ein Jahrtausend beobachten Donau und Auweibchen die Menschen. Doch in den letzten 200 Jahren läuft an der Donau einiges schief. Der Donau verliert die Geduld, er beschliesst auszuwandern und die bedrohten Lebewesen mitzunehmen. Das Auweibchen hingegen soll an den alten hässlichen Wels verheiratet werden – einen Fisch, der auch die schwierigen Bedingungen in Österreich erträgt. Eine Katastrophe für das menschenverliebte Auweibchen…

Aufführungsort:
Augarten
Vorstellungen:
  • 17.06.2014 (20.00 Uhr)
zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2013/2014
uraufführung
konstellation no. 6
ein tag und eine stunde in urbo kune

Ein Fest für Beat Furrer am Donnerstag, 4. Dezember 2014

mehr zusammen! * kommen * theorie des versuchs * hommage à beat furrer

 

programm:

1. konstellationroman haubenstock-ramati; ira-arca beat furrer; 2. konstellation roman haubenstock-ramati; linea dell‘orizzonte beat furrer; xenos-szenen beat furrer

 

mit vorträgen von christian felber, sven hartberger, jan tabor, u.v.m.

performance vom  bundesministerium für bewegungsangelegenheiten mit meinhard rauchensteiner und nadaproductions. 

 

anmeldung unter netzzeit@netzzeit.at

 

Aufführungsort:
Babenbergerhalle, (3400 Klosterneuburg. Rathausplatz 25)
Vorstellungen:
  • 04.12.2014 (18:18 Uhr)
uraufführung
Das Leben am Rande der Milchstraße
eine Sitcom-Oper in sieben Folgen

Die Produktion Das Leben am Rande der Milchstraße (eine Sitcom-Oper in sieben Folgen) stellt ein besonderes und eigenwilliges Projekt dar, das zwischen Oper und „skurriler“ Sitcom angesiedelt ist. Äußeres strukturelles Format ist die Sitcom, Guckkastenprinzip und die Couch als das wichtigste Requisit des Bühnenbildes.

 

Eine Produktion von PHACE und WIEN MODERN, in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen und dem Wiener Konzerthaus

 

Simeon Pironkoff (Dirigent), Nicola Raab (Regie), Alexandra Burgstaller (Ausstattung), Thomas Jelinek (Licht), Alfred Reiter (Klangregie), Benjamin Appl, Nicholas Isherwood, Theresa Dlouhy, Anna Claire Hauf, Bernhard Landauer, Bibiana Nwobilo (SängerInnen)

Aufführungsort:
Bregenzer Festspiele, Werkstattbühne (Platz der Wiener Symphoniker , A-6900 Bregenz)
Vorstellungen:
  • 01.08.2014 (20.00 Uhr)
  • 03.08.2014 (20.00 Uhr)
uraufführung
Tramp's Albtraum
Eine Hommage an die Friedensutopisten vor dem 1. Weltkrieg

Das Jubiläumsjahr 1914 hat das Ensemble der Schlüterwerke dazu angeregt, sich mit den Friedensutopisten zu beschäftigen, die bereits ab der Revolution 1848 vor den Nationalisten gewarnt haben. Dabei wird die Frage erörtert, warum niemand auf diese Warnungen reagiert hat und trotzdem der bislang grausamste Krieg aller Zeiten losgebrochen ist.

Die Musik stammt von Charlie Chaplin und von Max Kowalski, der 1913 einen “Pierrot Lunaire” Zyklus komponierte.

 

mit: Ingala Fortange, Andrea Köhler, Julia Schranz, Therese Cafasso, Béla Bufe, Florian Hackspiel

Video: Eva Eckert

Regie: Markus Kupferblum

 

Tickettelefon: 01/7107606

Aufführungsort:
Café Korb (Brandstätte 9, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 19.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 20.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 21.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 22.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 26.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 27.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 28.06.2014 (20.00 Uhr)
  • 29.06.2014 (20.00 Uhr)
uraufführung
Der lange Atem
Jedes Wochenende verwandelt ein Theaterwagen am Donauufer mit Zauber, Puppen und Liedern zur Drehorgel und Spieluhr die Donauauen in eine Theaterbühne. Je 3 Vorstellungen. Eintritt frei!

sirene Operntheater schrieb für den Nationalpark Donauauen ein kurzes vergnügliches Wandertheaterstück um den Donaugeist, seine Tochter, das Auweibchen, und ihr wechselhaftes Zusammenleben mit den Menschen.

Über ein Jahrtausend beobachten Donau und Auweibchen die Menschen. Doch in den letzten 200 Jahren läuft an der Donau einiges schief. Der Donau verliert die Geduld, er beschliesst auszuwandern und die bedrohten Lebewesen mitzunehmen. Das Auweibchen hingegen soll an den alten hässlichen Wels verheiratet werden – einen Fisch, der auch die schwierigen Bedingungen in Österreich erträgt. Eine Katastrophe für das menschenverliebte Auweibchen…

Aufführungsort:
Augarten
Vorstellungen:
  • 17.06.2014 (20.00 Uhr)
uraufführung
604TAUSEND800 WÜSTE
Eine Tanz-Performance mit Live-Musik und Texten über die Müdigkeitgesellschaft

„Yes, we can!“ (Barack H. Obama)

„I would prefer not to.“ (“Bartleby” H. Melville)

 

Teil I: Müdigkeit und Stadt

 

Nach dem internationalen Publikumserfolg von SLOBODIJA ODYSSEIA, MON AMOUR!, 2013 in der Expedithalle  und in Marseille erarbeitet, entstand ebendort die Idee, die Weite und die Geschichte der Halle mit einem zentralen Symptom unserer Arbeitswelt zu verbinden.

 

Woher kommt unsere Müdigkeit?

Sie gehört zu unserer Zeit wie der Sand zur Wüste.

Wiederentdeckung eines vielschichtigen Zustands.

 

„Warum wachst du? Einer muß wachen, heißt es. Einer muß da sein.“ F.Kafka

Aufführungsort:
Expedithalle / Ankerbrotfabrik (Absberggasse 27, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 05.06.2014 (21.00 Uhr)
  • 06.06.2014 (21.00 Uhr)
GO-g-GO
Musiktheater mit den Werken Cabaret Voltaire von Hans Zender und Pierrot Lunaire von Arnold Schönberg für Countertenor und Ensemble

Hans Zenders funkelnde Miniaturen seines Cabaret Voltaire und Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire – jene bizarre und nervöse Gestalt „mit wächsernem Antlitz” – verführen unter der Regie von Peter Pawlik und mit Tim Severloh (Countertenor) und PHACE in eine Welt auswegloser Passionen und nächtlicher Phantasmen.

 

Countertenor: Tim Severloh
Regie: Peter Pawlik
Bühnenbild: Alexandra Burgstaller
Dirigent: Simeon Pironkoff
Ensemble PHACE

 

Karten: 32/27/22 € Loge 42 €
Kinder und Jugendliche 20/15/9

Aufführungsort:
MUTH (Obere Augartenstraße 1E, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 13.12.2013 (19.30 Uhr)
  • 14.12.2013 (19.30 Uhr)
Der Kaiser von Atlantis
Komposition: Viktor Ullmann; Libretto: Peter Kien

Ein Gastspiel der erfolgreichen New Yorker Inszenierung von Markus Kupferblum, das in CoProduktion mit der “Opera Moderne New York” und mit der Unterstützung zahlreicher öffentlicher Stellen in Wien gezeigt wird.

Diese Sporthalle wurde unter der Nazi Diktatur errichtet und ist erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Den Ehrenschutz hat Frau Präsidentin Dr. Prammer übernommen.

 

Es spielt das Klangforum Wien unter Rossen Gergev.

Die Sängerin des “Bubikopf” Gan-ya Ben-Gur Akselrod hat mittlerweile in Wien den Hilde Zadek Wettbewerb samt 3 Spezialpreisen gewonnen und ist am “Theater an der Wien” engagiert.

 

Besetzung: Vince Vincent, Kelvin Chan, James Baumgardner , Brian Downen, Gan-ya Ben-gur Akselrod1, Elspeth Davis, Joseph Beutel; Choreographie, Tanz: Silke Grabinger, Pavel El Hamalawi; Kostüme: Angela Huff; Bühne: Hans Kudlich

 

Karten: ticket@schlüterwerke.at, www.schlüterwerke.at/ticket...

Aufführungsort:
Sporthalle der Maria Theresien Kaserne (Am Fasangarten 2, 1130 Wien)
Vorstellungen:
  • 30.11.2013 (20.00 Uhr)
  • 02.12.2013 (20.00 Uhr)
  • 03.12.2013 (20.00 Uhr)
DER KLEINE HARLEKIN
Stockhausen für Kinder

Wasser, Feuer, Rauch, Video und ein Flug ins Weltall: Karlheinz Stockhausen, radikaler Erneuerer der Musik in der Regie von Carlus Padrissa (La Fura dels Baus)

 

Es war Stockhausens feste Überzeugung, dass neben unserer irdischen Welt auch noch eine andere, kosmische Dimension unser Leben und Wirken bestimmt. Diese Überzeugung manifestiert sich auch in seinem Werk: Der kleine Harlekin – eine junge, sprudelnde Klarinettistin – spielt auf zum Tanz. Doch dann betreten drei Jungen die Szene und es kommt zum Streit. Es ist die Geschichte eines jungen Mädchens, das sich immer mehr seiner selbst bewusst wird, hin-und hergerissen zwischen Gut und Böse zu EVA heranwächst und an der Seite MICHAELs in eine neue Welt entschwebt.

(Ab 8 Jahre)

 

Mit: Merve Kazokoglu (Klarinette/Bassetthorn/Tanz), Paul Hübner (Trompete), Stephen Menotti (Posaune), Michael Tiefenbacher (Synthesizer), Simon Schellnegger (Bratsche);
Regie: Carlus Padrissa

Aufführungsort:
Dschungel Wien im MuseumsQuartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 22.11.2013 (18.00 Uhr)
  • 23.11.2013 (14.30 Uhr)
  • 23.11.2013 (17.30 Uhr)
  • 24.11.2013 (10.30 Uhr)
  • 24.11.2013 (17.30 Uhr)
GATES/GÄSTE!
Uraufführung

sirene Operntheater und Ensemble Platypus lassen in vier Operellen Gastgeber und Gäste aufeinandertreffen. Die Traumata und Freuden der Gastlichkeit spiegeln symbolisch auch die Herausforderungen, die es in einer Zeit offener oder zu öffnender Grenzen im grösseren Rahmen zu lösen gilt.

 

Karussell: Text. Radek Knapp / Musik. Mirela Ivičevič
Axi: Text. Antonio Fian / Musik. Jaime Wolfson
Inventur: Text. Brigitta Falkner / Musik. Fernando Riederer
Monadologie XXIV ….The Stoned Guest: Textcollage nach Lorenzo da Ponte / Musik. Bernhard Lang

 

Mit: Theresa Dlouhy, Ingrid Habermann, Richard Klein, Johann Leutgeb, Clemens Kölbl
Musikalische Leitung: François-Pierre Descamps. Konzept & Regie: Kristine Tornquist. Bühne: Jakob Scheid. Kostüme: Markus Kuscher. Trickfilm: Jan Lauth. Licht: Svetlana Schwin. Konzept & Produktion: Jury Everhartz

 

Im Rahmen von Wien Modern und World New Music Days...

Aufführungsort:
Palais Kabelwerk (Oswaldgasse 35A, 1120 Wien)
Vorstellungen:
  • 14.11.2013 (19.30 Uhr)
  • 15.11.2013 (19.30 Uhr)
  • 16.11.2013 (19.30 Uhr)
  • 17.11.2013 (19.30 Uhr)
uraufführung
The Death of Anton Webern
von Michael Dellaira

Die Pocket Opera Players New York haben das Team von ZOON Musiktheater (Thomas Desi, Regie – Martina Schmidt, Assistenz – Karoline Schrottner, Kostüme) eingeladen, die szenische Gestaltung der Uraufführung von Michael Dellairas „The Death of Anton Webern“ zu übernehmen. In Verbindung damit wird auch John Eatons „Rerouted“, eine musikalische Farce über das neue Musiktheater, in der Regie von Thomas Desi, uraufgeführt.

 

mit: Pocket Opera Players, New York

Aufführungsort:
Symphony Space, New York (2537 Broadway, New York, NY 10025)
Vorstellungen:
  • 10.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 11.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 12.10.2013 (20.00 Uhr)
Zensur! Die Drei von der Tankstelle
Regie: Mathias Spohr

“ZENSUR! Die Drei von der Tankstelle” unter der Leitung des Schweizer Regisseurs Mathias Spohr ist eine Neuvertonung des Films gleichen Titels, bei der auf die Tatsache eingegangen wird, dass dieser Film 1937 von den Nazis verboten wurde. Obwohl er der erfolgreichste Tonfilm seiner Zeit war und auch Heinz Rühmann mitwirkte, der ein persönlicher Freund von Joseph Goebbels war, konnte die Zensur und das Verbot des Films nicht abgewendet werden.

 

Mit diesem Projekt wollen wir eine sinnliche Erfahrung der Zensur vermitteln – in ihrer ganzen Brutalität und Vehemenz.

 

mit: Béla Bufe, Ingala Fortagne, Florian Hackspiel, Andrea Köhler, Ulla Pilz, Julia Schranz;

 

Karten: ticket@schlüterwerke.at oder +43 1 7107606 (Tonband)

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 10.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 11.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 12.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 13.10.2013 (20.00 Uhr)
Sterne ohne Himmel
von Tanja Watoro

Die Schüterwerke zeigen ein Gastspiel von Tanja Watoro und ihrem Bolivianischen Theater “Tariy Teatro” mit dem Titel “Sterne ohne Himmel”. Es ist der poetische Monolog einer Frau, die von ihrem Großvater erzählt, der von den Nazis in Steinhof ermordet wurde.

 

“Als ich dieses Stück im April in Santa Cruz de la Sierra, Bolivien, gesehen habe, hatte ich sofort den großen Wunsch es nach Wien zu bringen. Mit der großzügigen Unterstützung von Dr. Thomas Haffner wurde dieses Gastspiel tatsächlich ermöglicht.” (Markus Kupferblum).

 

mit: Tanja Watoro; Regie: Tanja Watoro, César Brie

 

Karten: ticket@schlüterwerke.at oder +43 1 7107606 (Tonband)

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 01.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 02.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 03.10.2013 (20.00 Uhr)
  • 04.10.2013 (20.00 Uhr)
Jetzt aber!
Postdemokratische Variationen von Jérôme Junod

Demonstrationen werden polizeilich unterdrückt, ob in Brasilien, der Türkei oder Deutschland, Milliardäre leisten sich mal eine Partei, Kabarettisten entdecken plötzlich ihre politische Berufung, die Medien feiern die Verlächerlichung der politischen Klasse und die Verdrossenheit des vermeintlich kleinen Mannes wächst…

 

Die Demokratie ist einmal mehr in der Krise und mit ihr der ganze politische Diskurs. „Jetzt aber!“ erkundet in zehn musikalisch gestalteten „Stücken“ unseren heutigen Umgang mit Politik, in Reden, Parolen, Empörungsbekundungen, Gesprächen oder Sehnsüchten: Kanon der Ahnungslosigkeit, Walzer der Parteischlauheit, Chor der Wutbürger, Fuge der Entschiedenen: ein kurzweiliger Abend über die Ohnmacht und was man dagegen tun sollte.

Aufführungsort:
Salon5 im Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 24.09.2013 (19.30 Uhr)
  • 25.09.2013 (19.30 Uhr)
  • 26.09.2013 (19.30 Uhr)
zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2012/2013
Power to hurt
ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare

Power to Hurt ist ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare, ein dichtes Filmtheaterkonzert zu einem abgründigen Thema. Die Fusion aus Rockmusik, gefilmten Traumsequenzen, dunkel-schillernden Songs und Balladen beweist erneut: Shakespeare ist ein Zeitgenosse.

Eine einmalige Special Edition des nachgefragten Abends wird kredenzt: hochkarätige „Black Ladies“ werden sich für diesmal dem „Gentle Cheater“ Raphael von Bargen entgegenstellen.

Mit: Raphael von Bargen, Christian Mair und Special Guests
Raum & Licht: Andreas Lungenschmid; Kostüme: Antoaneta Stereva
Musik: saucybark (Raphael von Bargen & Christian Mair); Visuals: Anna Maria Krassnigg & Christian Mair
Künstlerische Mitarbeit: Viktorie Knotková; Dramaturgie & Regie: Anna Maria Krassnigg

Eine Produktion von Drama Shop / Salon5 Wien

Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.09.2013 (20.00 Uhr)
Das Dritte Reich des Traumes
A Dream Music Theater

von Thomas Desi nach Charlotte Beradt – Musik nach R. Wagner (Rienzi) und W. A. Mozart (Zauberflöte)

Eine Journalistin fliegt über Nürnberg, fischt mit einem Lasso Hitler aus dem Reichsparteitag und versenkt ihn zwischen Deutschland und England im Meer – im Traum.
Hunderte Träume ähnlicher Art sammelte die Psychologin Charlotte Beradt in den 1930er Jahren. Unter Lebensgefahr schmuggelte sie die Sammlung ausser Landes.
Träume, nicht in therapeutischer Hinsicht erzählt, sondern als normale Alltagsträume von Menschen in einem Kontrollstaat. Der technische Apparat  der Verhaltenskontrolle strömt auf den Menschen ein: Ministerien, Formulare, Wächter,  Insitutionen, Vorgesetzte… Reinhard Koselleck schrieb darüber: „Wie dies nun mit Hilfe der NS-Organisationen geschieht, das wird im Traum auf beklemmende Weise deutlich. Zwang zum Mitsingen, Mitsprechen, Mitlaufen. Der Terror wird nicht nur geträumt, sondern die Träume sind selber Bestandteil des Te...

Aufführungsort:
Theater Nestroyhof HAMAKOM (Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 12.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 13.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 14.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 15.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 19.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 20.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 21.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 22.06.2013 (20.00 Uhr)
Die Kinder von Wien oder HOWEVERSTILLALIVE / Teil 2: History
Szenen und Analysen / 3 verschiedene Abende

Eine todkomische Sprachphantasie der Trotzdemimmernochlebendigen, die den Krieg, jeden Krieg überstehen, eine szenische Fundgrube, aus der sich Anna Maria Krassnigg für ihre Adaptation des Romans in der Ankerbrotfabrik bedient. Die Fragen, die der Roman aufwirft (die History hinter der Story sozusagen), werden mit Zeitzeugen, Kindern von Wien, Wissenschaftlern und Künstlern in einem zweiten, diskursiven Teil des Projekts im Salon5 weitergesponnen und in die Zukunft gerichtet: Denn das Land jenseits des Meridians der Verzweiflung, das Neumann in seinem imaginären Wien beschreibt, besteht immer noch und überall auf der Welt, wo Krieg, Gewalt und Radikalismus die schiere Möglichkeit des Mensch-Seins auf die Probe stellen.

Regie, Konzept und Bühnenfassung: Anna Maria Krassnigg
Bühne: Lydia Hofmann
Kostüme: Antoaneta Stereva
Licht: Lukas Kaltenbäck
Musik: Christian Mair
Produktion: Christian Mair

Mit: Werner Brix, Petra Gstrein, Danie...

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 13.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 14.06.2013 (20.00 Uhr)
Die Ballade von El Muerto
Uraufführung

Vom Tellerwäscher zum Millionär, durch ehrliche legale Arbeit – der “American Dream”. Vom einfachen Bauern zum Millionär, durch ehrliche illegale Arbeit – der “Mexican Dream”. Der Drogenhandel – über ihn werden Lieder gesungen – Narco Corridos.
Über die Freiheit, über Macht und Geld, über die Gefahr und das Leben als Drogenkurier.
Auszusteigen, hieße auch nur das System zu wechseln.

Mit: Helmut Berger, Emanuel Fellmer, Ingrid Habermann, Elisabeth Nelhiebel, Nike van der Let

Text/Libretto: Juan Tafur
Komposition/musikalische Leitung: Diego Collatti
Regie: Hannan Ishay
Dramaturgie; Elisabeth Schack
Künstlerische Gesamtleitung: Georg Steker

In Koproduktion mit itc/Wiener Festwochen und Hundsturm7Volkstheater
Karten unten www.festwochen.at und Tel (+43 -1) 589 22 11

Aufführungsort:
Hundsturm (Margaretenstraße 166, 1050 Wien)
Vorstellungen:
  • 06.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 08.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 10.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 12.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 14.06.2013 (20.00 Uhr)
  • 15.06.2013 (20.00 Uhr)
Mauricio Kargel – Kantrimiusik
Pastorale für Stimmen und Instrumente

eine Koproduktion von PHACE und Kabinetttheater, in Zusammenarbeit mit dem
Wiener Konzerthaus

Von weit, weit weg auf dem Weg nach Hause. Eine Reise durch den Äther. Aber
noch scheint unser Funkempfänger ganz tot. Da plötzlich, erste Töne, der
Empfang wird immer stärker, aber wir hören ein wildes Durcheinander. Etwas
scheinen die Frequenzen, auf die wir da stoßen,  gemeinsam zu haben:
vielleicht Volksmusik, wenn man den Begriff weit fasst. Der Sendersuchlauf
spinnt, kann nicht unterscheiden zwischen Tennessee und Tegernsee; irgendwie
kommt einem alles spanisch vor.

Aber die einzelnen Klänge stimmen,  sie sind einem irgendwie bekannt  –
jedoch die Zusammenstellung…. da scheint ein Techniker Tonbandfetzen
falsch zusammengeklebt zu haben.  Oder laufen die Transportrollen falsch,
manchmal rückwärts, rutschen durch?

Dieses scheinbare Chaos, erstmal schwer erträglich für unsere
me...

Aufführungsort:
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 24.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 25.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 26.05.2013 (19.30 Uhr)
Die Kinder von Wien oder HOWEVERSTILLALIVE / Teil 1: Story

Eine todkomische Sprachphantasie der Trotzdemimmernochlebendigen, die den Krieg, jeden Krieg überstehen, eine szenische Fundgrube, aus der sich Anna Maria Krassnigg für ihre Adaptation des Romans in der Ankerbrotfabrik bedient. Die Fragen, die der Roman aufwirft (die History hinter der Story sozusagen), werden mit Zeitzeugen, Kindern von Wien, Wissenschaftlern und Künstlern in einem zweiten, diskursiven Teil des Projekts im Salon5 weitergesponnen und in die Zukunft gerichtet: Denn das Land jenseits des Meridians der Verzweiflung, das Neumann in seinem imaginären Wien beschreibt, besteht immer noch und überall auf der Welt, wo Krieg, Gewalt und Radikalismus die schiere Möglichkeit des Mensch-Seins auf die Probe stellen.

Regie, Konzept und Bühnenfassung: Anna Maria Krassnigg
Bühne: Lydia Hofmann
Kostüme: Antoaneta Stereva
Licht: Lukas Kaltenbäck
Musik: Christian Mair
Produktion: Christian Mair

Mit: Werner Brix, Petra Gstrein, Danie...

Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 15.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 17.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 18.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 21.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 23.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 24.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 25.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 28.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 30.05.2013 (20.00 Uhr)
  • 31.05.2013 (20.00 Uhr)
Join!
Oper in 3 Akten Musik: Franz Koglmann Text: Alfred Zellinger Uraufführung / Koproduktion Wiener Festwochen & netzzeit / Auftragswerk von netzzeit

Hard  Working!  Hard  Selling!  ist  die  Devise  des  multinationalen  Konzerns  Gen  &  Brain,  der  sein   neuestes  Produkt ,  den  ultimativen  Chip,  an  einer  Sales  Conference  vorstellt.  Direkt  ins   Gehirn  implantiert,  katapultiert  der  Chip  die  Menschen  unvermittelt  in  den  Cyberspace,  sie   können  in  Zukunft  rund  um  die  Uhr  online  sein.

Die  wirtschaftliche  Weltherrschaft  vor  Augen,   übertrumpfen  sich  die  führenden  ManagerInnen    bei  der  Präsentation  ihrer   Vermarktungsstrategien:  Der  Kampf  um  Gewinnmaximierung  macht  aus  den  Menschen  skurrile   Kampfmaschinen,  die  auf  dem  Schlachtfeld  des  globalen  Marktes  ihre  Hard-­  und  Soft-­Skills   einsetzen,  um  alle  Gegner  restlos  zu  vernichten.  Brillant  beherrschen  sie  das  Handwerk  der   feindlichen  Über-­,  Untergriffe  und  Übernahmen, ...

Aufführungsort:
Museumsquartier, Halle E (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 08.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 09.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 10.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 11.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 12.05.2013 (19.30 Uhr)
AMAZONAS – A QUEDA DO CEU!
Musiktheater über Amazonien nach den Mythen der Yanomami Österreichische Erstaufführung Musik, Samples: Tato Taborda Text: Roland Quitt Kompositionsauftrag von SESC São Paulo und der Stadt München

„Der Einsturz des Himmels“ ist der Blick aus der Nähe, der Blick der Indigenen, der Yanomami und ihrer Schamanen. Ihr Schöpfungsmythos wird erzählt und das Hören als zentraler Orientierungssinn in die Aufmerksamkeit gerückt. Aus der Perspektive der Yanomami erscheinen die Weißen als Inkarnation des Xawara, des Unheil-Geistes.

Die Musik komponierte der Brasilianer Tato Taborda, der Momente indigener Klänge und Klangwelten in seine Komposition einbezog. Auf der Bühne ein Labyrinth. Das Publikum und die Künstler teilen sich diesen Raum. Wie im amazonischen Wald ist es dunkel; die Ohren werden zu Augen, sie bestimmen die Wahrnehmung und helfen im Extremfall beim Überleben. Denn: „Wenn Du den Jaguar SIEHST, bist Du schon tot.”

Musik, Samples: Tato Taborda Text & Dramaturgie: Roland Quitt, basierend auf Erzählungen von Davi Kopenawa Yanomami und anderen Schamanen Konzeption: Tato Taborda, Roland Quitt, Bruce Albert, Michael Scheidl Beratung: Bruce Albe...

Aufführungsort:
Museumsquartier Halle E, Wien (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 26.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 27.04.2013 (19.30 Uhr)
AMAZONAS – TILT!
Wie der weiße Entdecker Amazonas wahrnimmt Österreichische Erstaufführung Musik: Klaus Schedl Text: Roland Quitt nach Sir Walter Raleigh

Kompositionsauftrag der Stadt München zur Münchener Biennale

Sir Walter Raleigh war 1595 mit vierzig Männern aufgebrochen, den Orinoko zu erkunden. Nahe dem heutigen Gebiet der Yanomami vermutete er die Gegend, die die Spanier „El Dorado“ nannten. Sein Expeditionsbericht, „The discoverie of the large rich and bewtiful empyre of Guiana“ von 1596, ist aus der Perspektive frühen Entdeckertums verfasst und nimmt die Logik kolonialer Landnahme und Besitzergreifung vorweg.
Textgrundlage von TILT! sind Auszüge aus Raleighs „Entdeckungsbericht“, die von Roland Quitt zu einer eindrücklichen Collage montiert wurden, indem sie den unterschwelligen Spuren in Raleighs Bericht folgen und sie als Grundmuster europäischen Denkens aufzeigen. Diese Textfragmente aus der Perspektive der Europäer, Entdecker und Eroberer versetzt Klaus Schedl in eine Klanglandschaft, in der die Ferne und Aktualität des historischen Berichts gleichermaßen erfahrbar werden.
Ferne S...

Aufführungsort:
Museumsquartier Halle E, Wien (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 26.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 27.04.2013 (19.30 Uhr)
The Original Chinese Conjuror
A Musical Diversion Suggested by the Lives of Chung Ling Soo

Österreichische Erstaufführung

Musik: Raymond Yiu
Libretto: Lee Warren

Chung Ling Soos Geheimnisse waren viel dunkler als bloße Zaubertricks. Seine Lebensgeschichte ist der perfekte Stoff für eine Oper.

BERND R. BIENERT bringt den britischen Opernerfolg als ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG nach Wien. Nach den erfolgreichen Aufführungen bei WIEN MODERN 2012 und zur Eröffnung der RUDOLF NUREJEW – Ausstellung im ÖSTERREICHISCHEN THEATERMUSEUM, ist es nun die dritte Produktion des Londoner Komponisten RAYMOND YIU, die in Österreich zu hören sein wird.

Inszenierung: Bernd R. Bienert
Visuals: Walter Mirtl
Kostüme: Simon Grundtner
Dirigent: Vasilis Tsiatsianis
Orchester: DIE REIHE
Produktion: TEATRO BAROCCO

Aufführungsort:
ehem. Anker-Expedithalle (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 18.04.2013 (20.30 Uhr)
  • 19.04.2013 (20.30 Uhr)
  • 20.04.2013 (20.30 Uhr)
BIRD.SHIT.ISLAND!
Eine extemporierte Oper über die unglaublichste Geschichte des Kapitalismus von WEIGEL/VOSS – das.bernhard.ensemble Uraufführung / Auftragswerk von netzzeit Musik: Lonesome Andi Haller Regie und Konzept: Grischka Voss und Ernst Kurt Weigel

Millionen von Jahren lang machten zig Milliarden Zugvögel Rast auf einem kleinen Korallenriff, mitten im Pazifik. Was sie dort hinterließen, ließ nicht nur die Insel Nauru entstehen, sondern bescherte der Welt auch die unglaublichste Geschichte über den Kapitalismus. Aufgrund eines gigantischen Phosphatvorkommens ergoss sich der Wohlstand nach Erlangen der Unabhängigkeit über die Ureinwohner. Sie waren plötzlich die reichsten Menschen der Welt, hörten auf zu arbeiten, stopften sich mit Fertiggerichten voll, bewegten sich nur noch im Auto fort und vergaßen ihre Kultur. Um ihr „Glück“ zu erhalten, wurde beinahe die gesamte Insel für den Phosphatabbau verwüstet. Die Finanztroubles begannen, als sich das wertvolle Vorkommen in den 1990ern erschöpfte und durch zweifelhafte Investitionen das Staatsvermögen verloren ging. Nauru verlor innerhalb von nur 30 Jahren alles und befindet sich heute auf dem Stand eines Entwicklungslandes.

Für das.bernhard.ensemble, bekann...

Aufführungsort:
DAS OFF THEATER, Weißer Saal (Kirchengasse 41, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 06.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 09.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 12.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 13.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 16.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 19.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 20.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 30.04.2013 (19.30 Uhr)
  • 03.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 04.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 07.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 10.05.2013 (19.30 Uhr)
  • 11.05.2013 (19.30 Uhr)
Intermezzi
Wiederaufnahme wegen großen Erfolges!!

In den Intermezzi betreten um 1720 typische Figuren der Commedia dell’Arte die Bühnen Venedigs: Der ältere, eifersüchtige Ehemann und seine junge Frau, der Trunkenbold, der alles verspielt u.a. Diese Kurzopern sind die vielleicht größte Opernerfindung der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Vorläufer aller komischen Opern, – von Mozart über Offenbach bis hin zur Wiener Operette. Im barocken Ambiente von Schloss Schönbrunn: Jevgenij Sitochin ist als ausgebildeter Clown ganz Regisseur der alten Schule, kongenial ergänzt durch den Kostümbildner Charles Koro

Guiseppe Maria Orlandini
SERPILLA E BACOCCO
Benedetto Marcello
FILETTA E SPAGO

Besetzung:
Luciana Mancini (Serpilla/Filetta|Mezzosopran), Thomas Zisterer (Bacocco/Spago|Bariton), Jevgenij Sitochin (Diener|Stumme Rolle);
Gordon Murray (Cembalo), Barbara Klebl-Vock (1. Violine), Elisabeth Stifter (2. Violine), Ursula Kortschak (Viola), Dorothea Schönwiese (Violoncello).

Aufführungsort:
Schloss Schönbrunn, Zeremoniensaal (Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien)
Vorstellungen:
  • 05.04.2013 (20.00 Uhr)
  • 09.04.2013 (20.00 Uhr)
  • 11.04.2013 (20.00 Uhr)
Baron Münchhausen

Die weltweit bekannten Lügengeschichten des „Baron Münchhausen“ – der Ritt auf der Kanonenkugel, die Reise zum Mond oder das Pferd auf der Kirchturmspitze etc. – gehören zu den Klassikern der Europäischen Literatur: Eine Comic-Oper über den „Superman“ des 19. Jahrhunderts, musikalisch gewandet von Wolfgang Mitterer in bekannt-provokantem Sample-Mix aus Klassik, Wolfsgeheul, Kriegslärm und ächzenden Schiffsmasten, – spektakulär visualisiert vom katalanischen Videokünstler Franc Aleu.

Andreas Jankowitsch (Baron Münchhausen|Bariton), Richard Klein (General|Tenor), Martin Mairinger (Kapitän|Tenor),Lisa Maria Jank (Lady Bonton|Mezzosopran), Theresa Dlouhy (Prinzessin|Sopran); Bernd Thurner (Schlagwerk),Karl Sayer (Kontrabass)

Komposition: Wolfgang Mitterer
Libretto: Ferdinand Schmatz nach einer Szenerie von Gerhard Dienstbier
Regie/Video/Bühne: Franc Aleu (Urano)
Slapstick & Choreographie: Jewgenij Sitochin
Kostüme/Mask...

Aufführungsort:
Muth - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben (Obere Augartenstraße 1e, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 04.04.2013 (15.00 Uhr)
Böhmische Bibel
Eine strenge Kammeroper

Die “Schlüterwerke sind da!”
Mit vielen wunderbaren Künstlern der unterschiedlichsten Sparten starte ich ein neues Musiktheaterensemble, mit dem wir langfristig kontinuierlich arbeiten wollen.

Die erste Produktion, die wir mit diesem Ensemble herausbringen, heißt „Böhmische Bibel – eine strenge Kammeroper“, die wir vom 21.3. bis 24.3. täglich um 19h in  in der „Strengen Kammer“ im Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien, aufführen. Das Libretto stammt, sowie die ihm zugrundeliegende Romanvorlage, von Lydia Mischkulnig und Sabine Scholl. Die Musik stammt von Renald Deppe.
Es spielen Ulla Pilz und Elisa Ueberschär, Johannes Steiner und Poseidon. Die Musiker sind Renald Deppe, Matija Schellander, Michael Bruckner-Weinhuber und Franziska Fleischanderl am Hackbrett. Konrad Stania hat Animationen angefertigt und Ingrid Leibezeder macht die Kostüme, Stefan Fuhrer macht die Graphik.

Die “Böhmische Bibel – Eine Strenge Kammeroper” e...

Aufführungsort:
Porgy & Bess Wien (Riemergasse 11, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 21.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 22.03.2013 (19.30 Uhr)
  • (19.30 Uhr)
  • 24.03.2013 (19.30 Uhr)
uraufführung
Post Demokratische Variationen

“Postdemokratische Variationen” ist der Beitrag des Salon5 zum Wahl- und Abstimmungsjahr 2013.
Die Suite aus zehn “Stücken” und einer Coda, alle einer bestimmten musikalischen Form folgend, ist eine tragikomische Bestandsaufnahme politischer Gegenwart und gegenwärtiger Politik.

Mit: Robert Finster, Petra Staduan, Martin Schwanda, Doina Weber
Kostüme und Raum: Lydia Hofmann
Text und Regie: Jérôme Junod

Nach der Vorstellung: Anna Maria Krassnigg im Gespräch mit…
13.3.: Peter Zellmann (Sozialempiriker und Zukunftsforscher, Präsident der Mittelstandsvereinigung Österreich)
15.3.: Klaus Werner-Lobo (Autor, Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Die Grünen Wien)

Aufführungsort:
Brick-5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
Vorstellungen:
  • 13.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 14.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 15.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 19.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 20.03.2013 (19.30 Uhr)
  • 21.03.2013 (19.30 Uhr)
MarieLuise
Kammeroper

MarieLuise sind siamesische Zwillinge, sie teilen sich zwei Beine und zweieinhalb Arme, aber sonst ist jede von ihnen eine eigenständige Persönlichkeit. Als Spezialistinnen für das Gemeinsame, als die sie sich fühlen, beginnen sie, sich politisch zu engagieren. Doch in der Politik finden sie statt Kooperation vor allem Konkurrenz und werden mit den Mechanismen der Macht konfrontiert – von der Kampfabstimmung bis zur Intrige. Als Luise zulässt, dass sie gegen Marie ausgespielt wird, geht Marie in Opposition, die auch dann nicht endet, als der Ausflug in die Politik längst wieder zuende ist. Die friedliche Koexistenz ist unmöglich geworden, die Trennung von MarieLuise in Marie und Luise steht auf dem Plan…

Aufführungsort:
Palais Kabelwerk (Oswaldgasse 35A, 1120 Wien)
Vorstellungen:
  • 31.12.2012 (20.00 Uhr)
  • 03.01.2013 (20.00 Uhr)
  • 04.01.2013 (20.00 Uhr)
  • 05.01.2013 (20.00 Uhr)
  • 08.01.2013 (20.00 Uhr)
  • 09.01.2013 (20.00 Uhr)
Das kleine Gespenst
Kinderoper nach Otfried Preußler

Das Kleine Gespenst wünscht sich sehnlich, einmal bei Tag unterwegs sein zu dürfen. Als die Turmuhr stehenbleibt, erfüllt sich der Traum völlig unerwartet. Aber natürlich hat sich das Kleine Gespenst dieses Abenteuer ganz anders vorgestellt. Die Bewohner des Städtchens erschrecken vor ihm, und eigentlich fühlt es sich mit dem Tagestrubel total überfordert. Für Verwirrung sorgt auch ein historischer Festzug, der an ein Ereignis vor 375 Jahren erinnert – eine Zeit, als das Gespenst noch kein Gespenst war. Jedenfalls ist es heilfroh, als es sich mit Hilfe seiner Freunde wieder in ein Nachtgespenst verwandeln kann und in seinem Gespensterleben wieder Ruhe einkehrt.

Komposition: Walther Soyka
Libretto: Bernhard Studlar
Inszenierung: Jevgenij Sitochin
Bühnenbild/Kostüme: Birgit Kellner
Licht: Reinhard Traub

Das kleine Gespenst: Theresa Dlouhy
Der Uhu Schuhu/ Bürgermeister: Andreas Jankowitsch/Wilfried Zelinka
Jutta: Katharina...

Aufführungsort:
Dschungel Wien im MuseumsQuartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 06.12.2013 (10.30 Uhr)
  • 07.12.2013 (10.00 Uhr)
  • 07.12.2013 (16.30 Uhr)
  • 08.12.2013 (14.30 Uhr)
  • 09.12.2013 (11.00 Uhr)
  • 10.12.2013 (10.30 Uhr)
  • 10.12.2013 (14.30 Uhr)
  • 11.12.2013 (10.30 Uhr)
  • 11.12.2013 (14.30 Uhr)
  • 12.12.2013 (10.30 Uhr)
  • 12.12.2013 (14.30 Uhr)
grace note

1984 entwarf der italienische Schriftsteller  Italo Calvino „Sechs Vorschläge für das neue Jahrtausend.“ In den fünf fertiggestellten Essays bilden Leichtigkeit, Schnelligkeit, Genauigkeit, Anschaulichkeit und Vielschichtigkeit eine Poetik, die in sämtlichen Kunstsparten anwendbar und auch auf Gesellschaft und Politik übertragbar sein soll. Sie sind auch thematische Grundlage für diese Produktion, in der das Ensemble für zeitgenössische Musik PHACE mit einer Gruppe international renommierter Künstler zusammenarbeitet: dem mexikanischen Komponisten Arturo Fuentes, dem österreichischen Choreografen Chris Haring sowie Günter Brus, einem der radikalsten Vertreter des Wiener Aktionismus.

Aufführungsort:
Festival Wien Modern, Tanzquartier Halle G (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 31.10.2012 (20.30 Uhr)
  • 01.11.2012 (20.30 Uhr)
  • 02.11.2012 (20.30 Uhr)
  • 03.11.2012 (20.30 Uhr)
DER RORSCHACH TExT
Ein Faust-Drama mit Musik

Ein mysteriöser ungarischer Pelzhändler und seine 13-jährige Tochter fahren im “totalen Krieg” mit einem einzelnen Güterwaggon, den sie dem Teufel abgekauft haben, auf die Schweizer Grenze nach Rorschach zu. Rorschach ist eine Stadt am Bodensee in der Schweiz. Schülerinnen in Rorschach protestierten 1942 in einem Brief gegen rigide Flüchtlingspolitik der Regierung und wurden dafür zum Schweigen gezwungen. “Das Boot ist voll” war Devise, Flüchtlinge wurden “ausgeschafft” oder schon an der Grenze abgewiesen. Der Name Rorschach steht auch für den psychologischen Hermann-Rorschach Test. Diese Tintenkleckse gleichen frappant den Bildern von Pelzen…
Neues Musiktheater unter Verwendung von Textstellen aus Die Tragödie des Menschen von Imre Madách (1823-1864) und Franz Liszts Faust Sinfonie für Computerflügel.
A story from the last days of World War II: A furrier and his young daughter travel through the collapsing “Reich” towards Switzerland. A do...

Aufführungsort:
Theater Nestroyhof HAMAKOM (Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 09.10.2012 (19.30 Uhr)
  • 18.10.2012 (19.30 Uhr)
Türkenkind
Eine Kammeroper von Kristine Tornquist und Wolfram Wagner nach der Erzählung Maria Theresias Türkenkind von Irène Montjoye

Wolfram Wagners Kammeroper Türkenkind basiert auf der historischen Geschichte der Anna Maria Regina nach Irène Montjoyes „Maria Theresias Türkenkind“.
Das Libretto von Kristine Tornquist beginnt ganz am Schluss, mit der wohlhabenden Witwe Anna Maria von Mohrenheim, die sich am Ende ihres Lebens an ihre Lebensreise durch verschiedene Kulturen und Länder erinnert.
Die Erzählung treibt Anna Maria Regina rückwärts durch ihr Leben, zurück über ihre Hochzeit, ihre Adoption durch Maria Theresia, ihre Flucht aus Constantinopel und ihre Jugendzeit als Sklavin in der Türkei, bis sie sich wieder dorthin zurückerzählt hat, wo alles begonnen hat – als Flüchtlingskind am Schwarzen Meer, den Wirren des Lebens, der Politik und der Religionen schutzlos ausgeliefert. Und doch voll Hoffnung und Zuversicht, dass es jemanden geben muss, der sich einer Fremden annimmt. Auf der Bühne sind es zwei Engel, die Anna Marias Erinnerungen begleiten und sie zurück an den Beginn ih...

Aufführungsort:
Ägyptische Staatsoper Kairo
Vorstellungen:
  • 04.10.2012
  • 05.10.2012
  • 06.10.2012
  • Netzwerk Musiktheater,
13 / Tag 2
Die Wiener Musiktheater: Rückblick und Vorschau Ulla Pilz führt durch den Abend ab 18 Uhr geöffnet mit Präsentationen im Foyer, Opernbazar, Ringsmuth-Bar

PROGRAMM

 

18.00 Uhr Foyer / Totales Theater: Kupferblums Kopfwelten
Videoscreening

 

19.00 Uhr Foyer / sirene, Jakob Scheid: 5 Monochorde
Automatisches Streichquintett von Jakob Scheid

 

19.30 Uhr Bühne /  Oper Unterwegs: Flaschenpost
Récitations pour voix seule von Georges Aperghis mit Franziska Sörensen

 

20.00 Uhr Bühne /  MuPATh: Blaubarts
Eine Kurzoper von Samu Gryllus und Zoltán András Bán

 

PAUSE

 

21.00 Uhr Bühne /  Oper Unterwegs: Der Jäger Gracchus
Ein Stück Theater nach Franz Kafka; Tonzuspielungen von Olga Neuwirth

 

21.30 Uhr Bühne /  sirene Operntheater: Burka Baazi
Pantomime von Akos Banlaky und Kristine Tornquist
Striptease der bärtigen Dame
Arie aus der Oper „Circus“ von Jury Everhartz

 

22.00 Uhr 1. Stock /  ZOON Musiktheater: Das Budapest Verhör...

Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 22.09.2012 (18.00 Uhr)
  • Netzwerk Musiktheater,
13 / Tag 1
Die Wiener Musiktheater: Rückblick und Vorschau Nikolaus Habjan & Kollege führen durch den Abend ab 18 Uhr geöffnet mit Opernbazar im Foyer, Ringsmuth-Bar Buchpräsentation Fragen an das Musiktheater (Edition Atelier)

PROGRAMM
18.00 Uhr Foyer / Totales Theater: Kupferblums Kopfwelten
Videoscreening

19.00 Uhr Foyer / sirene, Jakob Scheid: 5 Monochorde
Automatisches Streichquintett von Jakob Scheid

19.30 Uhr Bühne / Pandoras Box: La anunciación
Preview einer Opera Tango mit Musik von Astor Piazolla

19.50 Uhr Bühne / progetto semiserio: Mater Dolorosa Skizze
Auszüge aus dem Stück Mater Dolorosa Musik. Jörg Ulrich Krah / Autor. Georg Steker, Radovan Grahovac

20.30 Uhr Bühne / PHACE: I Funerali dell’Anarchico Serantini
Komponist. Francesco Filidei
Cabaret Voltaire
Komponist. Hans Zender

PAUSE

21.00 Uhr Bühne / Pandoras Box: La anunciación
Preview einer Opera Tango mit Musik von Astor Piazolla

21.15 Uhr Bühne / Neues Wiener MusikTheater; Donnas Traum
Ausschnitte aus dem Musiktheater von Alexander Kukelka

21.40 Uhr Bühne / Wiener Taschenoper: Intermezzi
Serpilla e Bacocc...

Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 21.09.2012 (18.00 Uhr)
TACTICS
A Post-War Music Theater

Ein Sniper der US-Marines kehrt aus dem Irak heim. Die Begegnung mit seiner Partnerin zeigt die Spuren der Kriegserfahrung. Authentisches Material aus Blogs, eMails,Berichten und Wikileaks-Dokumente sind zu einem psychodramatischen Setting verdichtet. Elemente einer Renaissance-Oper (Monteverdis Oper “Il ritorno di ulisse”) werden zu Rock-Songs.
TEXT / REGIE: Thomas Desi, ASSISTENZ: Martina Schmidt, LICHT: Harald Michlits – MIT: Dieter Kschwendt-Michel, Maida Karisik sowie Sebastian Adam (e-git), Jürgen Schallauer (e-bass), Alexander Schuster (drums)

Aufführungsort:
Garage X (Petersplatz. 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 03.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 11.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 12.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 13.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 14.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 15.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 18.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 19.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 20.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 21.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 22.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 25.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 26.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 27.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 28.09.2012 (20.00 Uhr)
  • 29.09.2012 (20.00 Uhr)
Budapesti epizód [Budapest Episode]
Katalin Karády Songs and Monodrama

Konzertversion von “Das Budapest Verhör – Solo” zusammen mit der Sängerin Ági Szalóki.

Aufführungsort:
Goldmark Hall, Budapest
Vorstellungen:
  • 03.09.2012 (19.30 Uhr)
zurückliegende Produktionen in der Spielzeit 2011/2012
DAS BUDAPEST VERHÖR
A Noir Melodrama [Tourneefassung]

Sie wurde über Nacht zum Star, von Tausenden bewundert.
Vier Jahre später kam die Gestapo … 100 Jahre Katalin Karády
mit Emese FÁY; Text und Regie: Thomas Desi
Assistenz: Götz Raimund; Musik: Tibor Polgár, Filmmusik zu Halálos Tavasz (Ungarn 1938)
The popular Hungarian actress, film star and singer Catherine Karády (1910-1990) had been propelled into fame in 1939 with her blockbuster movie “Deadly Spring.” In 1944 she and her lover, a general of the Hungarian staff for counter-espionage, were arrested by the Nazis, thus ending a career that spanned 22 films and more than a hundred popular songs. After an odyssey between Europe and South America, she managed in 1968 to settle in New York. Upon her death in 1990, just after the collapse of communism, her humanitarian activities throughout WWII – in which she helped many into hiding to escape Nazi persecution – came to light. Karády was awarded with the “Righteous” medal at the Yad Vashem ...

Aufführungsort:
Osztrák Kulturális Fórum Szalonja, 1061 Budapest, Andrássy út 43 (Osztrák Kulturális Fórum Szalonja, 1061 Budapest, Andrássy út 43)
Vorstellungen:
  • 07.05.2012 (19.30 Uhr)
  • 08.05.2012 (11.00 Uhr)
  • 09.05.2012 (11.00 Uhr)
Donnas Traum
Ein gieriges Musiktheater

Donna Simpson hat Gewichtiges vor: Die 42-jährige träumt davon, die dickste lebende Frau der Welt zu werden. Sie bringt derzeit 273 Kilogramm auf die Waage, doch ihr Traum: noch rund 200 Kilo mehr. Wird ihr der ersehnte Eintrag ins Buch der Rekorde gelingen? Doch da gibt es noch Raymond, ihren einzigen Sohn. Als die Körperfülle der monströsen Mutter jeden Winkel des gemeinsamen Raumes auszufüllen droht, fasst er einen folgenschweren Entschluss …

Donnas Traum – die Banalität des Fressvorgangs als bizarres Musiktheater

mit: Elisabeth Linhart, Rudolf Widerhofer
Komposition, Regie: Alexander Kukelka
Bühne, Kostüm: Maria Theresia Bartl

Aufführungsort:
Theater Drachengasse (Fleischmarkt 20-22, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 05.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 06.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 07.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 08.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 09.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 10.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 13.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 14.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 15.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 16.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 17.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 20.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 21.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 22.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 23.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 24.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 27.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 28.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 29.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 30.03.2012 (20.00 Uhr)
  • 31.03.2012 (20.00 Uhr)
Der rote Löffel

Der Rote Löffel richtet sich an Kinder, die vielleicht zum ersten Mal ins Theater gehen. Alltägliches und Fantastisches mischen sich. Im Zentrum steht das Erlebnis. Die OPER UNTERWEGS, bekannt für ungewöhnliche Musikprojekte im urbanen Raum, entwickelt stets ein Sinnentheater, das dem Publikum nicht vorschreibt, was es zu erkennen, zu fühlen oder zu assoziieren hat. Der theatrale Vorgang entsteht im Kopf der BetrachterInnen, und genau dieses Prinzip ist der Wahrnehmung des kleinen Kindes abgeschaut: es unterscheidet nicht zwischen real und fiktiv, sondern nimmt auf und erlebt.

Aufführungsort:
Dschungel Wien im MuseumsQuartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 10.02.2012 (16.30 Uhr)
  • 11.02.2012 (16.30 Uhr)
  • 12.02.2012 (10.30 Uhr)
  • 12.02.2012 (16.30 Uhr)
  • 13.02.2012 (10.00 Uhr)
  • 14.02.2012 (10.00 Uhr)
  • 15.02.2012 (10.00 Uhr)
  • 07.03.2012 (10.30 Uhr)
  • 08.03.2012 (10.30 Uhr)
  • 09.03.2012 (10.30 Uhr)
  • 09.03.2012 (16.30 Uhr)
  • 10.03.2012 (10.30 Uhr)
Mater dolorosa

Sein Kind zu überleben ist antizyklisch, ist in unserer Lebensplanung nicht vorgesehen, irritiert, reißt Löcher, die sich nicht wieder schließen lassen. Kein größeres Leid, keine tiefere Traurigkeit, keine bedrückendere Leere ist vorstellbar.
Was ist dann noch von Bedeutung?

Mater dolorosa ist ein Stück über die Liebe; nicht über die romantische Liebe, über die pure Menschenliebe. Ein Stück über die Urkraft, über das allgegenwärtige Gefühl der Verbundenheit.

Musik: Jörg Ulrich Krah
Konzept und Text: Georg Steker
Inszenierung: N.N.
Bühne und Kostüme: Daniela Juckel

Aufführungsort:
Theater Nestroyhof HAMAKOM (Nestroyplatz 1, 1020 Wien)
Vorstellungen:
  • 08.12.2011 (20.00 Uhr)
  • 10.12.2011 (20.00 Uhr)
  • 11.12.2011 (20.00 Uhr)
  • 13.12.2011 (20.00 Uhr)
  • 15.12.2011 (20.00 Uhr)
  • 17.12.2011 (20.00 Uhr)
BARON MÜNCHHAUSEN
Eine Comic-Oper

Comic-Opera für Bariton, 4 Sänger, Schlagwerk, Kontrabaß und Elektronik
Musik: Wolfgang Mitterer
Libretto: Ferdinand Schmatz nach einer Szenerie von Gerhard Dienstbier
Uraufführung
Künstlerisches Konzept, Video und Inszenierung: Franc Aleu
Kostüme, Maske: Chu Uroz
Mit: Andreas Jankowitsch (Baron Münchhausen), Sarah Demichiel, Anna Maria Pammer, Martin Mairinger und Gernot Heinrich
Eine Produktion der Wiener Taschenoper.
Koproduziert von Wien Modern, Rabenhof-Theater, Musica festival international des musiques d’aujourd’hui de Strasbourg und Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg.
Mit Unterstützung von Hausbetreuung Attensam, Vasko+Partner Ingenieure sowie TPA Horwath Wirtschaftstreuhand, Privat Bank AG der Raiffeisenlandesbank OÖ, Erste Bank und Rechtsanwälte Pflaum Karlberger Wiener Opetnik.

Aufführungsort:
Rabenhoftheater (Rabengasse 3, 1030 Wien)
Vorstellungen:
  • 17.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 23.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 24.11.2011 (10.00 Uhr)
  • 24.11.2011 (20.00 Uhr)
Tableaux Vivants
Uraufführung

ANNE JUREN (F/A) / ROLAND RAUSCHMEIER (D/A) / JOHANNES MARIA STAUD (A)
In Tableaux Vivants greifen die Kunstformen ineinander: Zwischen den Gemälden, Skulpturen und Videos von Roland Rauschmeier und den von Anne Juren choreografierten Körpern der PerformerInnen entstehen changierende Beziehungen, die die Wahrnehmung des Publikums zwischen Form, Plastizität, Farbe, Textur und Bewegung oszillieren lässt.

Koproduktion mit WIEN MODERN

EINE PRODUKTION von Wiener Tanz- und Kunstbewegung, IN KOPRODUKTION mit Tanzquartier Wien, Wien Modern und PHACE | contemporary music

Aufführungsort:
Tanzquartier Wien / Halle G (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Vorstellungen:
  • 09.11.2011 (20.30 Uhr)
  • 11.11.2011 (20.30 Uhr)
  • 12.11.2011 (20.30 Uhr)
Oskar Serti geht ins Konzert. Warum?
Eine Nachdenklichkeit in sieben Teilen mit einer Vernissage

Dramatisches Konzert für großes Ensemble und Konzerthauspersonal
von Patrick Corillon für das Klangforum Wien

Im Lauf eines sechsstündigen Abends werden Säle, Pausenräume, Gänge und Garderoben bespielt, kurz: jeder Ort im Haus, den man dem Publikum zugänglich machen kann. Die verschiedenen Elemente des Abends: Rezitationen, Klanginstallationen, Ausstellungen, Dialoge, unsichtbares Theater und Konzerte verfolgen ein gemeinsames Ziel: die verborgenen Schönheiten unserer Konzerthäuser und die Vielzahl der unterschiedlichsten Wünsche, Sehnsüchte und Träume, die das Konzert erfüllt, ins Licht zu rücken.

Inszenierung: Markus Kupferblum
Klangforum Wien
Jean Deroyer, Dirigent
eine netzzeit Produktion im Auftrag von wien modern und der Wiener
Konzerthausgesellschaft und ein Erste Bank Kompositionsauftrag mit
freundlicher Unterstützung der Bank Vontobel Österreich AG und der
Ernst von Siemens Musikstiftung

Aufführungsort:
Klangforum Wien, Philharmonie Luxembourg, Köln, Philharmonie
Vorstellungen:
  • 05.11.2011 (18.00 Uhr)
  • 06.11.2011 (16.30 Uhr)
  • 27.11.2011 (17.00 Uhr)
  • 28.12.2011 (18.00 Uhr)
Vogel Herzog Idiot
Drei Mini-Mono-Opern für Bassbariton und Kammerensemble

In seiner Lebensmitte, vielleicht in der Mitte der Karriere fragt sich ein Opernsänger, ob er schon alles erreicht hat, was er sich einmal als junger Musikstudent vorgenommen hat.
Wie im Traum macht er sich auf eine Reise – musikalisch von der Ukraine über Ungarn nach Österreich – mit Ernst und Augenzwinkern durch das Reich seiner Wünsche, an deren Horizont vielleicht die Selbsterkenntnis wartet.

Heute Abend Boris Godunow (2008/11) – Musik: Karmella
Tsepkolenko; Libretto: Kristine Tornquist | Blaubarts (2011) –
Musik: Samu Gryllus; Libretto: Zoltán András Bán | Papagenono. Eine Ausflucht (2011)
Musik: Johanna Doderer; Libretto: Franzobel

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien in Kooperation mit MuPATh

Aufführungsort:
Hölle, Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien)
Vorstellungen:
  • 04.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 06.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 08.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 10.11.2011 (20.00 Uhr)
  • 12.11.2011 (20.00 Uhr)
  • toxic dreams,
COLLAPSONOMICS
The background: Can government fix a broken economy? Two great economists disagreed eighty years ago, and their debate dominates politics to this day. As we consider all of the great economic and financial issues facing the West today – tax rates, the role of the state, deficit spending versus austerity measures, sovereign debt, monopolies, the money supply, and so on – we see how our thinking about them was moulded by these two giant protagonists, and are still being fought out within the parameters that they set in the Twenties and Thirties.

Cast
Friedrich August Hayek: Alexander Mayr
John Maynard Keynes: Jeannie Mayr
Tony Major: Anna Mendelssohn
Dictionary Scrutinizer: Irene Coticchio
Set: Andreas Strauss
Music by Michael Strohmann
Written and directed by Yosi Wanunu
Produced by Kornelia Kilga

Aufführungsort:
brut Künstlerhaus (Karlsplatz 5, 1010 Wien)
Vorstellungen:
  • 20.10.2011 (20.00 Uhr)
  • 21.10.2011 (20.00 Uhr)
  • 22.10.2011 (20.00 Uhr)
  • 24.10.2011 (20.00 Uhr)
  • 25.10.2011 (20.00 Uhr)
TACTICS
A War Theatre - Eine Kriegsspiel-Theaterinstallation

In den Datenfluten von “Wikileaks” tauchte 2010 ein Pentagon-Handbuch der
Kriegsführung im Mittleren Osten auf.
ZOON / Thomas Desi konfrontiert Teile dieses Dokuments, komponiert für synthetische Stimmen, mit den Fotoarbeiten “Echte Spielfiguren” (2011) von Marko Lipuš. Das “War Theatre” (der “Kriegsschauplatz”) wird hierbei als grausames Schauspiel einer sich über alles, auch über die wohlmeinenden Intentionen der eigenen Strategen hinwegsetzenden Kriegsregie zu Bewusstsein gebracht.

Aufführungsort:
Projektraum ZOON (Lammgasse 12, 1080 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.10.2011 (20.00 Uhr)
  • Neue Oper Wien,
Baal
Bühnenwerk in 2 Teilen nach 4 Fassungen von Bertolt Brechts gleichnamigem Theaterstück

Baals eigentlicher Antrieb ist das vitale, unausrottbare menschliche Glücksverlangen, die Suche ‘nach dem Land, wo es besser zu leben ist’, wie es in seinem letzten Lied heißt. Er sucht es hier, denn er ist ‘aufs Irdische angewiesen’ und er stößt dabei an Grenzen aller Art.”
“Was ich erreichen möchte, bestimmt zunehmend die Wahl meiner Mittel. Verfremdende Stilisierung, Distanzierung vom Dargestellten, ein Nebeneinander von Ebenen, (…) sind hier ungeeignete Mittel. Nur Ansätze für Identifikation können Voraussetzungen schaffen für das, was ich will. Dabei kann es nicht darum gehen, Baal sympathisch, gewinnend zu machen: Er wird ‘unbeliebt’ bleiben, aber er muss auch berühren. Nur dann wird der Zuschauer in einer Weise Anteil nehmen, die mich interessiert. Die Musik soll helfen, das zu erreichen.”

Musikalische Leitung: Walter Kobéra
Regie: Leo Krischke

Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 29.09.2011 (19.00 Uhr)
  • 02.10.2011 (19.00 Uhr)
  • 07.10.2011 (19.00 Uhr)
  • 08.10.2011 (19.00 Uhr)
Tintoretto-Zyklus
eine Koproduktion von Klangspuren Schwaz, PHACE | contemporary music & Kunsthistorisches Museum Wien

Uraufführung des kompletten fünfteiligen Tintoretto-Zyklus von Wolfram Schurig. Im Kunsthistorischen Museum Wien in einer szenischen Konzertinstallation unter der Regie von Markus Kupferblum zu erleben.
eine Koproduktion von Klangspuren Schwaz, PHACE | contemporary music & Kunsthistorisches Museum Wien

Aufführungsort:
Innsbruck, Klangspuren Schwaz - Schloss Ambras / KHM Wien (Schloss Ambras / KHM Wien)
Vorstellungen:
  • 20.09.2011 (20.00 Uhr)
  • 21.09.2011 (20.00 Uhr)
  • Neue Oper Wien ,
Gramma
Gärten der Schrift

Kammeroper  von José Maria Sanchéz-Verdú // Texte von Platon, Homer, Augustinus, Ovid, Hugor von St. Viktor und Dante sowie aus dem Evangelium nach und der Offenbarung des Johannes

In sechs nicht miteinander in Verbindung stehenden historischen, philosophischen und literarischen Szenen setzt sich der Komponist Jóse Maria Sánchez-Verdú mit der Schrift, der Erinnerung, dem Vergessen und letztlich mit der Erkenntnis auseinander.

Musikalische Leitung: Walter Kobéra
Regie: Christoph Zauner

Aufführungsort:
Semperdepot (Atelierhaus d. Akademie d. bildenden Künste Wien) (Lehárgasse 6-8, 1060 Wien)
Vorstellungen:
  • 06.09.2011 (19.45 Uhr)
  • 09.09.2011 (19.45 Uhr)
  • 09.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 10.09.2011 (19.45 Uhr)
  • 10.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 11.09.2011 (19.45 Uhr)
  • 11.09.2011 (20.30 Uhr)
  • Tamamu,
Café Oriental
Geschichten, Tanz, Musik und Live-Lichtzeichnung

präsentieren an 3 Abenden Geschichten, Tanz, Musik

und Live-Lichtzeichnung im Bühnenstück

 

„Nur die Leinwand hat es gesehen.“
So beginnt die Geschichte auf einem Marktplatz irgendwo in Nordafrika.
Der Maler Roman Scheidl, sein rascher Pinselstrich und das TAMAMU Ensemble entführen das Publikum mit Tanz, Schauspiel und Musik wie in Tausendundeiner Nacht in die rätselhafte Welt des Orient.

 

Kompositionen: Kyoko Abe, Stefan Németh

 

Künstlerische Leitung: Katharina Puschnig und Roman Scheidl
Live-Lichtzeichnung: Roman Scheidl

Aufführungsort:
Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 01.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 05.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 06.09.2011 (20.30 Uhr)
alf leila wa leila. 11 aus 1001
Aufführungsort:
Expedithalle der ehem. Ankerbrotfabrik (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)
Vorstellungen:
  • 25.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 26.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 27.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 29.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 30.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 31.08.2011 (20.30 Uhr)
  • 02.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 03.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 04.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 07.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 08.09.2011 (20.30 Uhr)
  • 09.09.2011 (20.30 Uhr)